Für die Datenspeicherung hat MSI eine 320-GB-
Festplatte verbaut, die
Grafikkarte zählt – wie häufig bei Multimedia-Notebooks – zur Mittelklasse: eine Nvidia GeForce 9300M GS mit 256 Megabyte eigenem Speicher. Die Karte kann es zwar nicht mit aktuellen 3D-Computerspielen aufnehmen (siehe
Benchmarks zum MSI PX600), sie soll jedoch auch eher die Videowiedergabe stemmen, zum Beispiel in
High Definition Auflösung. Damit die Filmchen auch auf den Flatscreen im Wohnzimmer wandern können, ist ein HDMI-Port vorhanden. Für
Monitore gibt es alternativ D-Sub (VGA).
Display: eine spiegelnde Angelegenheit
Der Bildschirm des PX600 misst 15,4 Zoll bei 1.280x800 Pixel und ist nicht entspiegelt. So laufen die Videos zwar in kräftigen Farben über das Display, bestrafen ungünstige Lichtverhältnisse aber mit Spiegelungen. Auch der recht kleine vertikale Blickwinkel nagt an der Video-Performance. Die Lautsprecher sind Standardware und können mit den leistungsstarken Marken-Exemplaren in anderen Multimedia- oder Gaming-Notebooks nicht mithalten. Hier hilft nur der Wechsel zum Kopfhörer oder der Anschluss externer Lautsprecher – Schnittstellen sind vorhanden.
Reichlich Anschlüsse

Auch das Tastatur-Design des MSI PX600 gefällt.
Bild: onlinekosten.de.
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Unter anderem liefert das MSI PX600 Line In und Out, SPDIF, drei USB-Ports, eSATA für externe Festplatten und FireWire. Ebenso vielfältig wie die Schnittstellen-Ausrüstung fällt auch die Kommunikation aus. Der Laptop integriert LAN und
WLAN, wobei auch bereits der schnellere N-Standard unterstützt wird. Alternativ lässt sich auch per Modem eine Internetverbindung herstellen, für die kabellose Datenübertragung steht Bluetooth bereit. Darüber hinaus gibt es das Standard-Repertoire: ein
DVD-Brenner und eine Webcam (zwei Megapixel).
Große Tastatur mit kleiner Umschalttaste

Das Mauspad und die S-förmigen Tasten des PX600.
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Die Tastatur ist sehr geräumig, MSI hat auch an einen separaten Nummernblock gedacht. Leider ist der Großzügigkeit die Return-Taste zum Opfer gefallen. Diese ist nur halb so groß, lässt sich aber trotzdem sicher treffen. Schlechter klappt dies bei der rechten Umschalttaste. Sie ist schmaler als eine normale Buchstaben-Taste, obwohl sie bei einer herkömmlichen Tastatur und auch bei vielen Notebooks größer als zwei Tasten ist. In der Praxis landet daher der kleine Finger beim Tippen ab und an auf der oberen Pfeiltaste und setzt den Cursor eine Reihe nach oben – nichts für Vielschreiber.
Die mitgelieferte Maus ist recht klein, aber hoch genug, sodass die Hand bequem aufliegt. Praktisch ist, dass sich der USB-Stecker samt Kabel mit Aufrollmechanismus im Gehäuse verstecken kann.