"QR was?!" ist zur Zeit noch die häufigste Antwort, wenn man diese Technik erwähnt. Und in der Tat: In Good Old Germany dürften QR Codes den meisten nur durch die Online-Tickets der Bahn oder den Selbstdruck-Briefmarken der Post bekannt sein. Allerdings ist der richtige Schritt schon getan. Beispielsweise bietet "Die Welt Kompakt" schon seit November 2007 in der Miniatur-Ausgabe QR Codes, die den schnellen Weg ins WWW zu zusätzlichen Informationen weisen.
Was kann´s?
Die URL von onlinekosten.de als QR Code. Erstellt mit qrcode.kaywa.com
Der Vorteil bei der Verwendung von QR Codes liegt im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand: Statt beispielsweise lange URLs via Mini-Tasten in die Adresszeile des
Handy-Browsers einzugeben, genügt ein Druck auf den Auslöser der Kamera und der Link befindet sich auf dem Handy. Genauso einfach können Telefonnummern,
SMS, Texte und Kontakte auf das Handy übertragen werden. Auch in der Geschäftswelt bringt das System Vorteile: Das mühsame und fehlerträchtige Abtippen von Visitenkarten per Hand entfällt und wird durch ein einfaches Scannen des auf der Karte abgedruckten Codes ersetzt.
Woher kommst´s?
Entwickelt wurden QR Codes von dem japanischen Unternehmen Denso Wave bereits im Jahr 1994. Im Land der aufgehenden Sonne haben sich seit der Erfindung des Kamera-Handys QR Codes auf jeden erdenklichen Ort ausgebreitet: Die Codes befinden sich beispielsweise auf Zeitschriften, Zeitungen, Büchern, Anzeigen, Ausweisen, Kino-Plakaten, Bildschirmen, T-Shirts, Bierdosen, Chipstüten und sogar als Tattoo auf der Haut.