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E-Mail dominiert weiter die Online-Kommunikation. Laut einer Studie des Branchenverbandes BITKOM versenden 85 Prozent der Internet-Nutzer ab 14 Jahren elektronische Nachrichten. Im
Internet haben sich etliche kostenlose und kostenpflichtige Messaging-Dienste etabliert. Die Stiftung Warentest nahm 18 Mail-Services genauer unter die Lupe und testete sie für die Juli-Ausgabe der Zeitschrift "test". Das Ergebnis ist für die meisten Anbieter der elektronischen Post nicht sonderlich schmeichelhaft. Wie der Test zeigte, haben Gratis-Dienste durchaus ihre Vorteile.
Kein Dienst mit "gut" bewertet
Stiftung Warentest richtete jeweils drei Testpostfächer ein, der Testzeitraum erstreckte sich von Februar bis Mai diesen Jahres. Bewertet wurden die Handhabung, der Schutz der Daten sowie die Transparenz des Dienstes auch in den Verträgen und allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Getestet wurden elf kostenlose E-Mail-Dienste:
- Google Mail
- Arcor Pia basic
- freenet Mail Basic
- GMX FreeMail
- Yahoo! Mail
- directBox free
- T-Online eMail Basic
- Web.De FreeMail
- AOL eMail
- Windows Live Hotmail
- 1email.eu Standard.
Außerdem prüfte Stiftung Warentest sieben kostenpflichtige Angebote, für die im Monat Gebühren zwischen 1,25 und fünf Euro berechnet werden:
- GMX TopMail
- Arcor Pia plus
- freenet Mail Power
- Yahoo! Mail Plus
- directBox pro
Web.de Club
- 1email.eu Profi.
1email.eu ist klares Schlusslicht im Test
Mit keinem der Anbieter waren die Tester auf ganzer Breite zufrieden. Keiner der Dienste wurde daher mit der Note
gut bewertet. Vier kostenlose und fünf kostenpflichtige Mail-Services erhielten die Note
befriedigend. Sechs der kostenlosen Varianten bekamen das Qualitätsurteil ausreichend, der Bezahldienst Web.de Club wurde ebenfalls nur als
ausreichend angesehen. Hier wurde etwa der Virenschutz und die Transparenz der Verträge bemängelt. Stiftung Warentest vergab an die Gratis- sowie die Premiumvariante des Anbieters 1email.eu sogar jeweils ein
mangelhaft. Bei dem Bezahlangebot für 3,99 Euro monatlich verlangte dieser Mailprovider etwa einen ganzen Jahresbeitrag per Vorkasse, der Support war über eine Web.de-Mailadresse erreichbar.