Das Auktionshaus
eBay trägt offenbar deutlich zum Gesamtumsatz im
E-Commerce bei. Wie die Online-Plattform mitteilt, erwirtschafteten 159.000 gewerbliche Händler innerhalb eines Jahres einen Gesamtumsatz von 3,1 Milliarden Euro.
Größter Umsatz in Deutschland
Das Handelsvolumen bezieht sich auf den Zeitraum von April 2008 bis März 2009 und den deutschen Markt. Ausgeweitet auf die vier Kernmärkte von eBay – inklusive Großbritannien, Frankreich und Italien – erhöht sich der Umsatz auf 5,7 Milliarden. Insgesamt gaben die Verbraucher hierzulande im vergangenen Jahr 9,3 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen im
Internet aus, gibt eBay mit Bezug auf den Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. an.
Die umsatzstärksten Kategorien
Den größten Anteil zum Umsatz der gewerblichen eBay-Verkäufe trugen Artikel aus den Kategorien
Fahrzeuge und
Fahrzeugteile bei. Aber auch Kategorien mit Waren mit niedrigeren Verkaufspreisen wie
Kleidung & Accessoires waren ganz vorne mit dabei. Zusätzlich erwähnt eBay noch
Sport und
Business & Industrie als umsatzstärkste Zweige. Rund ein Siebtel der Verkäufe gingen ins Ausland. An erster Stelle steht Österreich, gefolgt von den USA, Italien, Frankreich und den Niederlanden.
Der Geschäftsführer der eBay Advertising Group GmbH, Stephan Zoll, sieht auch in der schwierigen wirtschaftlichen Lage Pluspunkte für den Onlinehandel: "Käufer nutzen das Internet verstärkt auf der Suche nach preisgünstigen Angeboten, Händler profitieren davon, dass sich ein Online-Business schon mit relativ geringen Investitionen erfolgreich entwickeln und betreiben lässt."
Neuerungen seit dem 15. Juni
In den Anfangszeiten kam bei dem Auktionshaus noch Flohmarkt-Feeling auf, jetzt nehmen die gewerblichen Verkäufer viel Platz für sich in Anspruch. Mittlerweile hat
eBay mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen und bringt daher seine Plattform auf Vordermann. Seit dem 15. Juni gibt es einige
Neuerungen für eBay-Verkäufer, die auch Privatpersonen betreffen. Unter anderem wurde der Rücknahmeprozess überarbeitet und ein kostenloser Versand integriert. In einigen Unterkategorien für Zubehör und Accessoires müssen Waren nun ohne Versandkosten angeboten werden. Die Zeiten, in denen man zum Beispiel eine gebrauchte Fernbedienung für ein paar Euro nachkaufen konnte, scheinen vorbei.