Als Microsoft am vergangenen Donnerstag bekannt gab, zum
Juni Patch Day mit zehn Sicherheits-Updates an den Start zu gehen, war bereits klar, dass mindestens ebenso viele Schwachstellen in Windows, Office und Co geschlossen werden. Nun ist klar: wer mit Microsoft-Software arbeitet, sollte schnellstmöglich die Update-Seiten des weltgrößten Software-Konzerns aufsuchen.
Viele Schwachstellen
Grund: mehr als 24 Sicherheitslücken werden über die zehn Software-Flicken beseitigt. Dazu gehören unter anderem acht Lecks im Internet Explorer. Betroffen sind alle gängigen Versionen des Browsers ab Version 5.01 aufwärts. Gefährlich kann es auch werden, wenn manipulierte Word-Dateien geöffnet werden. Zwei Schwachstellen machen es möglich, dass auf diese Art und Weise zum Beispiel schadhafte Software auf Windows-Rechner übertragen wird. Weitere Schwachstellen betreffen unter anderem die Windows-Druckwarteschlange, die Windows-Suche und mehrere Lücken in der Tabellenkalkulation Excel.
Aufgrund der Vielzahl an Schwachstellen ist es dringend zu empfehlen, die neuen Updates auf direktem Wege zu installieren und nicht zu warten, bis die Software-Flicken im Laufe der nächsten 48 Stunden über das
automatische Windows-Update ausgeliefert werden. Ein direkte Software-Aktualisierung ist auf der
Microsoft-Update-Seite möglich.
Hayo Lücke