Ein
Internetzugang gehört für viele Bundesbürger inzwischen ebenso zum Standard wie ein Fernseh- oder
Telefonanschluss. Um das weltweite Netz ohne Blick auf die Uhr nutzen zu können, empfiehlt sich eine
Flatrate. Weit verbreitet und beliebt sind Doppel-Flatrates, die zum Pauschalpreis neben unbegrenztem Surfen im
Internet auch kostenlose Telefonate in das deutsche Festnetz erlauben. Schnelle Breitbandzugänge können unter anderem über das dominierende DSL oder über das Kabelnetz realisiert werden. Diese DSL-Alternative erfreut sich einer steigenden Nachfrage. Onlinekosten.de hat sich die aktuellen Angebote angeschaut und gibt Tipps, was bei der Entscheidung für
DSL oder
Kabel zu beachten ist.
Übersicht
1. Die Qual der Wahl
2. Monatliche Kosten
3. Bandbreite und Laufzeit
4. Günstige Doppel-Flatrates
Die Qual der Wahl?
Trotz scheinbar verwirrender Vielfalt auf dem DSL-Markt geht die Anzahl der großen, eigenständigen Anbieter Schritt für Schritt zurück: So hatte zum Beispiel der Mobilfunknetzbetreiber
Vodafone bereits im vergangenen Jahr den Festnetzanbieter
Arcor komplett übernommen,
1&1 kauft die DSL-Sparte von
freenet und auch
Alice steht zum Verkauf. Anfang Juli zog sich außerdem die freenet-Tochter
Strato aus dem DSL-Geschäft zurück.
Am Ende der Marktkonsolidierung werden also nur wenige, starke DSL-Anbieter übrigbleiben, die den Markt unter sich aufteilen. Nicht alle haben eine eigene Infrastruktur und sind daher auf die Durchleitung der Telekom oder die Netze anderer Betreiber angewiesen. Eigene schnelle Glasfasernetze befinden sich erst im Aufbau. Dem gegenüber stehen bundesweit drei große und mehrere kleinere Kabel-Anbieter, die ihre eigenen Netze modernisieren und fit für die Nutzung von Telefon und
Internet per Kabel machen. Sie sind von vorneherein unabhängig vom Telefonnetz. Der Nachteil für Kunden: Meist gibt es vor Ort jeweils nur einen Kabelnetzbetreiber, eine Wahl zwischen mehreren Providern - wie bei DSL üblich - gibt es demnach nicht. Überlegungen zu einer
Fusion von Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW zu einem großen nationalen Bereitsteller scheiterten bislang am Bundeskartellamt.