Die USA wappnen sich für den Cyberkrieg und wollen sich besser gegen gegen
Internet-Spionage schützen. "Der Wohlstand Amerikas wird von der Cyber-Sicherheit abhängen", sagte US-Präsident Barack Obama am Freitag.
Angst vor Hackern
Obama will nach amerikanischen hat die Einrichtung der Stelle eines Internet-Beauftragen am Freitag im Weißen Haus bekanntgegeben. Der künftige "Cyberzar" solle die Umsetzung der milliardenschweren Pläne beaufsichtigen und koordinieren, mit denen
Computer im ganzen Land sicherer vor Hackern gemacht werden sollen.
Bei den Problemen im Web handle es sich "um die ernstzunehmendste Herausforderung für die Wirtschaft und Sicherheit, mit denen die Nation konfrontiert ist", sagte der Präsident. Er betonte, dass die US-Regierung nichts tun werde, um die Freiheit des Internets zu beschneiden. Das Weiße Haus veröffentlichte am gleichen Tag ein 40-seitiges Programm für den Kampf gegen Hacker im Internet.
Gleichzeitig plant das Verteidigungsministerium nach einem Bericht der Zeitung "New York Times" die Einrichtung eines Militärstabes zur Abwehr von Internetangriffen und zur Vorbereitung eines offensiven Krieges per Internet.
Spezialeinheit der Bundeswehr
Beim "Cyberwar" versuchen die Angreifer den Gegner kampfunfähig zu machen, indem sie per Internet etwa dessen Energieversorgungs- oder Computernetze lahmlegen. Auch die
Bundeswehr ist mit einer Cyber-Truppe aktiv, um Angriffe auf deutsche Netzwerke zu verhindern beziehungsweise fremde Netzwerke auszukundschaften.
Hayo Lücke
/ dpa