Klare Ansage:
Sony Ericsson wagt den Frontalangriff auf das jugendliche, spielverrückte Publikum. Erstmals bringt der
Handyhersteller außerhalb Japans ein Modell auf den Markt, das als ultimative Gaming-Maschine angesehen werden kann. Der Grund: das Telefon kann im Spiele-Modus in eine mitgelieferte Halterung gesteckt werden, die Kamera auf der Innenseite erfasst die Bewegungen seines Nutzers und erlaubt auf diese Weise eine bisher in Deutschland noch nicht gesehene Spielsteuerung.
Games, Games, Games
Zur Verfügung stehen Games wie Tennis und Fitness. Weitere "Gesten-Games" können über die Download-Plattform
PlayNow arena auf das Handy geladen werden. Alternativ kann auf so genannte Motion Games wie Bowling zurückgegriffen werden. Bei dieser Art von Spielen wird das Handy in der Hand gehalten und beispielsweise der Schwung einer Bowling-Kugel initiiert. Ein Prinzip, das auch bei Nintendos Wii-Konsole schon viele Fans gefunden hat. Und wer es ganz klassisch mag, kann auf weitere 2D- und 3D-Games zurückgreifen und diese um Jump & Run-Stil über zwei A/B-Tasten steuern.
Abgesehen von den Spiele-Funktionen liefert das 100x48x16 Millimeter kleine und 115 Gramm schwere Yari eine Fünf-Megapixel-Kamera mit Autofokus, vierfachem Digitalzoom und Kameralicht. Ebenfalls mit an Bord sind Stereo-Bluetooth-Schnittstelle, A-GPS-Unterstützung, ein MP3-Player mit MegaBass-Funktionalität sowie ein RDS-Radio. Durch das Menü wird über ein TFT-Display navigiert, das 262.144 Farben darstellen kann. Die Auflösung liegt bei 240x320 Pixeln.
Gaming-Handy Sony Ericsson Yari. Bilder: Sony Ericsson
Fast überall erreichbar sein
Dank integrierter Quadband-GSM-Antenne ist das neue Gaming-Handy fast rund um den Erdball nutzbar. Das
Surfen im Internet ist über
EDGE,
UMTS oder
HSDPA auch mit beschleunigten Downloadraten möglich. Die Vermarktung soll in den Farben Schwarz und Weiß im Laufe des vierten Quartals beginnen. Kostenpunkt ohne Vertrag: 339 Euro. Der interne Speicher liegt bei 60 Megabyte. Eine Erweiterung ist über eine microSD-Karte möglich. Ein Dauergespräch kann nach Herstellerangaben bis zu zehn Stunden dauern, die Bereitschaftszeit liegt bei fast 19 Tagen.
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