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Donnerstag, 07.05.2009 09:51

Telekom verliert 602.000 Festnetz-Anschlüsse

aus den Bereichen Breitband, Mobilfunk
Gewinnwarnung, Netzausfall bei T-Mobile, Absenkung der Konditionen für die letzte Meile. Für die Deutsche Telekom hat das erste Quartal im laufenden Geschäftsjahr alles andere als gut begonnen. Hinzu kommt, dass nun auch noch die Kundenzahlen in Deutschland rückläufig sind - zumindest im Festnetz- und Mobilfunk-Segment. Das geht aus dem neuen Geschäftsbericht hervor, der am Donnerstag in Bonn vorgestellt wurde.

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Viele Festnetz-Anschlüsse verloren

Demnach verlor die Telekom zwischen Januar und März netto 812.000 Festnetz-Kunden. Davon 602.000 in Deutschland. Konzernweit waren zum 31. März nur noch 40,34 Millionen Telefonanschlüsse geschaltet, in Deutschland 27,70 Millionen. Eine Aufschlüsselung zwischen Analog- und ISDN-Anschlüssen liefert die Telekom neuerdings nicht mehr.

Im Mobilfunk-Segment gewann T-Mobile zwar insgesamt 677.000 Kunden - davon 415.000 in den USA -, musste in Deutschland aber einen Schwund von 118.000 geschalteten SIM-Karten verkraften. Folglich legte die Gesamtkundenzahl der Mobilfunk-Teilnehmer weltweit auf 148,44 Millionen zu, in Deutschland sackte sie auf 38,98 Millionen ab.

DSL-Neukunden-Marktanteil von 53 Prozent

Besser mauserte sich das Geschäft mit schnellen DSL-Anschlüssen. Von 581.000 neuen Breitband-Zugängen, die im ersten Quartal weltweit von der Telekom in Eigenregie geschaltet wurden, entfielen allein 390.000 auf den deutschen Markt. Nach Telekom-Angaben entspricht das einem DSL-Neukunden-Marktanteil von 53 Prozent und stelle einen Rekordwert seit Einführung der Call & Surf-Komplettpakete dar. Die Zahl der hierzulande direkt betreuten DSL-Kunden wurde damit auf 10,98 Millionen gesteigert, konzernweit waren zum Stichtag 16,99 Millionen DSL-Anschlüsse aktiviert.

Parallel dazu wurden hierzulande 328.000 Resale-Anschlüsse vom Netz genommen, wodurch die Gesamtzahl auf 2,21 Millionen zurückging. Von Telekom-Wettbewerbern angemietete Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) gibt es inzwischen rund 8,61 Millionen - 335.000 mehr als noch Ende Dezember.
Hayo Lücke
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