HP Netbook im Test: Am Anfang war es nur Asus mit dem
Eee PC, mittlerweile hat jedoch so gut wie jeder Hardware-Hersteller mehrere eigene
Netbooks herausgebracht. Die Größe des Angebots erfordert gute Ideen, um sich von der Masse abzuheben.
Hewlett-Packard (HP) versucht es bei seinem
neuen HP Mini-Note 2140 mit einem kratzfesten Aluminium-
Gehäuse, doppeltem
Arbeitsspeicher und einem modernen 16:9 Display. Unsere Redaktion hat sich den hübschen Metaller, der ab 449 Euro zu haben ist, genauer angeschaut.
Inhalt:
1. Äußerlichkeiten und Tastatur
2.
Vista-Performance und Display
3.
Schnittstellen, Fazit und Übersichts-Tabelle
(Un)heavy Metal-Netbook
Der erste optische Eindruck ist durchweg positiv. Das etwa 26x17 Zentimeter große Alu-Gehäuse mit den abgerundeten Kanten und der gebürsteten Oberfläche sieht sehr hochwertig aus und erinnert an die neue Unibody-Behausung von Apple, die zum Beispiel das
MacBook Air umhüllt. Die Innenausstattung des 1,19 Kilogramm leichten HP Mini 2140 ist auf das metallische Äußere abgestimmt, auffällig sind hier das rahmenlose Display und die große Tastatur. Wer jetzt den Einschaltknopf suchen muss, sollte den Blick vom edlen Tastenfeld abwenden: HP hat ihn als Schalter in der Vorderseite versenkt. Auch die Maustasten befinden sich nicht dort, wo sie zunächst vermutet werden.
Augenschmaus: Tastatur
Ein Netbook, auf dessen Tastatur auch größere Hände tippen. Bild: onlinekosten.de.
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Statt unter dem Touchpad sitzen sie daneben – genau wie beim
Packard Bell Dot und seinem Kollegen
Acer Aspire One. Daran muss man sich erst kurz gewöhnen, dann klappt die Bedienung problemlos. Die Klicktasten sitzen allerdings etwas locker. Auf der großzügigen Tastatur tippt es sich sehr gut, nur die besonders glatte Oberfläche der Tasten dürften nicht jeden Geschmack treffen. Darüber hinaus sitzen sie sehr dicht beieinander und sind absolut gleichförmig. Dies sieht sehr schön aus, erschwert aber das Ertasten. Insgesamt ist trotzdem komfortables Schreiben möglich.
Im Gepäck: XP und Vista
HP liefert ein 65-Watt-Netzteil und eine Recovery DVD für die Treiber. In Papierform gibt es nur eine kurze Anleitung, die Handbücher hat der Hersteller im Start-Menü von Windows untergebracht.
Bild: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.
Ungewöhnlich ist auch das
Betriebssystem. Während die Mehrheit der
Netbooks mit Windows XP arbeitet, hat HP Windows
Vista – und zwar sogar in der Business Edition – installiert. Damit dies auch anständig läuft, kommt das Mini 2140 mit zwei Gigabyte (GB)
Arbeitsspeicher und nicht, wie sonst üblich, mit nur einem GB daher. Außerdem steckt unter der Alu-Haube wieder einmal ein Intel Atom Single-Core-
Prozessor N270 mit 1,6 Gigahertz. Wie dieser beim Packen von Bildern im Vergleich zu einem Dual-Core AMD Prozessor abschneidet, hat onlinekosten.de schon anhand des
Acer Aspire One beurteilen können: Der Intel Atom benötigt die dreifache Zeit, verbraucht aber wesentlich weniger Strom.