Sonntag, 24.05.2009 16:54

Zauberhaft gut? - Das HTC Magic im Test

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Michael Müller
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Das zweite Google-Handy ist da: Das HTC Magic. Diesmal jedoch nicht exklusiv bei T-Mobile, sondern beim schärfsten Mitbewerber Vodafone. Das Konzept des HTC Magic unterscheidet sich sehr stark von dem des ersten Google-Handys. Doch welches der beiden ist nun besser?

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Umgedacht

Das Google G1 ist vor allem eines: groß. Kein Wunder, befindet sich unter dem Display auch eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, durch die das Eingeben von Texten extrem vereinfacht wird. Das HTC Magic, gerne auch Google G2 genannt, besitzt keine solche Tastatur. Die Eingabe erfolgt komplett über den Bildschirm, ähnlich wie beim revolutionären iPhone von Apple. Auch kommt beim G2 "ab Werk" das Betriebssystem Android 1.5 zum Einsatz, das einige Verbesserungen im Vergleich mit der Vorgängerversion mit sich bringt.

Unter der Haube unterscheiden sich Google G1 und G2 sehr. In beiden Geräten arbeitet zwar ein 528 Megahertz schneller Qualcomm-Prozessor, es handelt sich jedoch nicht um identische Chips. Im HTC Magic kommt ein in 65 Nanometer (nm), im G1 ein in 90 nm gefertigter Chip zum Einsatz. Da der Energieverbrauch mit verfeinerter Fertigungstechnologie abnimmt, sollte der Prozessor im HTC Magic weniger stromhungrig sein, als der des G1.


Das HTC Magic kommt in bunter Verpackung. Bild: onlinekosten.de
Bessere Komponenten

Der Speicher des neuen HTC Magic fällt mit 512 Megabyte (MB) ROM und 288 MB RAM ein wenig größer aus, als der des Vorgängers (Google G1: 256 MB ROM, 192 MB RAM). Das Display ist mit 3,2 Zoll identisch groß und löst in beiden Geräten mit 320 x 480 Pixeln auf. Das HTC Magic ist zudem kompakter und leichter als das erste Android-Handy, wiegt nur 116 Gramm bei einer Größe von 113 x 55.56 x 13.65 Millimetern. (Höhe x Breite x Tiefe). Trotz der Gewichtsreduzierung leistet der Akku mit 1340 mAh fast genau 200 mAh mehr, als beim Google G1.
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