Was ist eigentlich "
Twittern" oder "
Cyber Bullying"? Sind
StudiVZ,
Facebook und Co. wirklich unbedenklich? Die gemeinsame Inititative "Schau Hin" des Bundes-Familienministeriums und mehrerer Rundfunkanstalten will vor allem für Eltern Licht ins Dunkel der modernen Medienwelt bringen. Denn während Kinder routiniert aber oft naiv mit
Internet und
Handy umgehen, häufen sich für die Eltern die Fragen nach den Risiken.
Ruhig mal "abbrechen" klicken
Mit Aktionsveranstaltungen, Flyern, Ratgeberbroschüren und einem speziellen Onlineangebot widmet sich "Schau Hin" derzeit schwerpunktmäßig dem Schutz persönlicher Daten von Kindern und Jugendlichen im Web und will Eltern zeigen, wo ihr Kind besser auf "Abbrechen" klicken sollte.
Beliebte Netzwerke erfordern die Eingabe persönlicher Daten. Hinzu kommen Online-Gewinnspiele und Sonderdienste wie
freie Web-SMS,
Fotoentwicklung wie bei Picabee und
Callthrough-Dienste. Sind die Daten aber einmal im Netz, verlieren selbst Erwachsene rasch die Kontrolle darüber, in wessen Hände sie geraten.
So können beim künftigen Arbeitgeber peinliche Fotos aus Jugendtagen auftauchen oder Betrüger sich an
Girokonten bedienen, wenn ihnen Bankdaten in die Hände fallen.
"Schau Hin" vermittelt Sicherheitsregeln für Chats und gibt Tipps zum Umgang mit persönlichen Daten auf Profilseiten und zur Teilnahme an Gewinnspielen.
Moderatorin berät Kinder
Auch Vor- und Nachteile von
sozialen Netzwerke und
Instant Messengern werden behandelt. Die Website schau-hin.info erhält einen zusätzlichen Infobereich zum Thema Datenschutz. ZDF-Moderatorin Susanne Kronzucker wird Schülern die Notwendigkeit von vorsichtigem Umgang mit ihren Daten erklären und Risiken mit ihnen diskutieren.
Der Medienratgeber ist auf der Website
www.schau-hin.info in digitaler Version und ab sofort auch als Druckbroschüre im Servicebüro unter Telefon: 030–400 05 99 59 oder
service@schau-hin.info kostenlos erhältlich.