Es war ein wohlgehütetes Geheimnis, was in der
Mobilfunk-Sparte von
o2 in den zurückliegenden Wochen und Monaten unter den Projektnamen o2 One entwickelt wurde. Nachdem unter der Woche schon bekannt wurde, dass es ab dem 4. Mai
nur noch eine Mobilfunk-Doppelflatrate für 20 Euro und ein Minutenpaket mit monatlich 100 Inklusivminuten geben werde, hat o2 heute im Rahmen einer Pressekonferenz in München weitere Details zu der Produkt-Innovation
o2 o bekannt gegeben.
Keine monatlichen Fixkosten
Die Idee: faire Minutenpreise kombiniert mit einer Deckelung auf maximal 60 Euro pro Monat. Eine klassische, monatliche Grundgebühr gibt es hingegen nicht. Der neue Tarif unterscheidet sich damit merklich von anderen Vertragstarifen, die am Markt angeboten werden und ist auch eine Reaktion auf die am deutschen Mobilfunk-Himmel erfolgreichen
Mobilfunk-Discounter. Die verzichten ebenfalls auf monatliche Fixkosten und haben o2 die Steilvorlage für das neue o-Angebot geliefert.
O2 berechnet bei seinem neuen Preisbrecher jede Gesprächsminute und
SMS in ein deutsches Netz mit 15 Cent pro Minute. Der gleiche Preis gilt auch für Verbindungen zur eigenen Mailbox. Abgerechnet wird im Minutentakt. Das ist zwar mehr als bei den meisten Billiganbietern, dafür dürfen sich o-Nutzer aber darauf verlassen, dass ihre monatliche Rechnung bei der Nutzung von Standard-Verbindungen niemals auf mehr als 60 Euro ansteigen wird. Überraschungen am Monatsende sind also ausgeschlossen.