Freitag, 24.04.2009 16:04

Kostenpflichtige Web-Angebote? Abwarten!

aus dem Bereich Sonstiges
Die Printmedien verlieren an Auflage und Werbeeinnahmen - die Internetangebote bescheren noch nicht hinreichend Gewinne. Eine Lösung des Problems ist vorerst nicht in Sicht, doch eine Anregung kommt aus den USA: Dort wollen Verleger und Geschäftsleute über das Portal "Journalism Online" hochwertige journalistische Produkte großer Anbieter im Internet gegen Bezahlung anbieten.

Anzeige
Werbung allein reicht nicht

Deutsche Verleger reagieren weitgehend zurückhaltend auf solch ein Geschäftsmodell, wie eine dpa-Umfrage ergab. Mehrere Unternehmen wollten sich überhaupt nicht äußern. Der Kölner Verlag DuMont Schauberg, zu dem unter anderem der "Kölner Stadt-Anzeiger", die "Berliner Zeitung" und die "Frankfurter Rundschau" gehören, plant zwar keinen isolierten Vorstoß, sollte es aber einen Branchenkonsens in dieser Richtung geben, könnte man sich das durchaus vorstellen, sagte Verleger Konstantin Neven DuMont.

Der Hamburger Verlag Gruner+Jahr, zu dem unter anderem das Magazin-Flaggschiff "Stern" zählt, ist sich laut Vorstandschef Bernd Buchholz bewusst, dass das Internet-Geschäft der Verlage nicht allein auf der Finanzierungssäule Werbung beruhen kann. "Für Bezahlinhalte müssen zunächst einfache technische Voraussetzungen geschaffen werden, damit die Nutzer darauf eingehen", sagte Buchholz bei der Bilanz-Pressekonferenz. Man müsse "mit einem Klick für wenige Cent" einen Artikel lesen können (micro-payment). An dieser Position hat sich nach Angaben eines Verlagssprechers nichts geändert. Der G+J-Chef plädiert außerdem dafür, Urheberrechte im Internet besser zu schützen.

Spezialisierte Inhalte gegen Geld

Die Axel Springer AG geht nicht davon aus, dass es möglich ist, die im Internet gelernte "Kostenlos-Kultur" in eine "Bezahl-Kultur" zu verwandeln. Vorstandschef Mathias Döpfner im dpa-Interview: "Die große Trendwende hin zu Bezahlmodellen halte ich für unwahrscheinlich. Für spezialisierte Angebote jedoch kann das gelingen."
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
DSL Speedtest
Schnelles DSL bestellt, aber es geht nur im Schneckentempo voran?
Mit dem Speedtest jetzt die DSL Geschwindigkeit prüfen.
Mehr Speed bietet ein VDSL-Anschluss: Die Vodafone VDSL Verfügbarkeit kann hier ebenso geprüft werden, wie T-Home VDSL, Alice VDSL oder die 1und1 VDSL Verfügbarkeit.
Aktuelle DSL Angebote hier im Vergleich.
DSL Geschwindigkeit
War das DSL günstig, aber die Geschwindigkeit ist niedriger als gedacht?
Die DSL Telefonie bricht ständig ab? Angebote wie IPTV sind eher eine Live Diashow?
Der DSL Speed Check offenbart die bittere Wahrheit in Sekunden. Einfach schnell DSL Geschwindigkeit testen und vielleicht gleich wechseln.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs