Nach Verzögerungen bei der Einführung neuer Produkte ist der Gewinn des taiwanesischen Smartphone-Herstellers
HTC im ersten Quartal eingebrochen. Dies gab das Unternehmen aus Taoyuan in Taiwan heute bekannt.
Satter Rückgang
Von Januar bis März betrug der Nettoertrag rund 4,89 Milliarden taiwanesische Dollar (109,2 Millionen Euro), ein Rückgang um 30 Prozent. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 31,6 Milliarden taiwanesische Dollar (710 Millionen Euro). Der Rückgang sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Auslieferung einiger neuer Produkte auf April verschoben worden sei, hieß es in der Mitteilung.
Verspätungen
Trotz des Rückgangs peilt HTC für das gesamte Jahr weiter eine zweistellige Wachstumsrate an. Das taiwanesische Unternehmen ist einer der wichtigsten Hersteller von
Handys mit dem Betriebssystem
Windows Mobile, hat aber auch die ersten Geräte mit der Android-Plattform von Google - das
G1 (HTC Dream) und das
G2 (HTC Magic) - auf den Markt gebracht. Zuletzt stellte HTC hierzulande einen
Blackberry-Klon vor, der im zweiten Quartal dieses Jahres erscheinen soll.
Michael Müller
/ dpa