Hierzulande vermarktet
T-Mobile exklusiv das Android-basierte Smartphone
G1. Dass der Konzern auch künftig auf das Google
Betriebssystem setzen könnte, konnte man angesichts der Äußerung von Reinhard Clemens, Chef der
Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems, schon erahnen: Vor knapp vier Wochen
bezeichnete Clemens Android als Windows der Zukunft. Allerdings beschränkte sich das Einsatzgebiet auf
Handys. Dies könnte sich demnächst ändern.
Telefon und Tablet
Wie die "New York Times" berichtet, will die Telekom-Tochter die Nutzung von Android auch auf andere Bereiche ausweiten. So plane T-Mobile Anfang des kommenden Jahres ein Telefon und später einen Tablet-PC mit der Software der Open Handset Alliance. Das Telefon soll mit einer Docking-Station und einem Gerät zum Datenabgleich geliefert werden. Auch die Informationen zu dem
Computer sind nicht üppiger. Dem Bericht zufolge soll er mit einem Sieben-Zoll-Touchscreen bestückt sein und einem
Notebook ähneln – allerdings ohne Tastatur. Der Nutzer soll ihn für einfache Anwendungen oder zur Datenverwaltung über mehrere Geräte hinweg verwenden können. Dies klingt nach einer Art Universal-Fernbedienung.
Die NY Times beruft sich dabei auf vertrauliche Dokumente eines T-Mobile Partners. Ein T-Mobile-Sprecher hatte gegenüber der Zeitung keine weiteren Details nennen wollen, aber Pläne für verschiedene Geräte auf Basis von Android bestätigt.