Was für ein Coup. Schon lange war eine Umsetzung für das
iPhone von Apple geplant, am vergangenen Dienstag war es dann endlich so weit: die beliebte
Voice-over-IP-Software
Skype erschien auf dem iPhone, das in Deutschland exklusiv von
T-Mobile vertrieben wird. Das schmeckt T-Mobile offenbar überhaupt nicht. Schwerter rasseln.
Miteinander gegeneinander
Zwischen Apple, Skype und T-Mobile zeigt sich dem Beobachter derzeit ein Bild, das auch jeder halbinformierte Technik-Interessierte hätte formen können. Auf der einen Seite stehen Apple und Skype, die nach eigener Aussage die iPhone-Umsetzung von Skype "sehr eng zusammen entwickelt" haben, um eine bestmögliche Nutzbarkeit sicherzustellen. Sie geben sich trendy und als Innovatoren.
Auf der anderen Seite steht T-Mobile, der alt eingesessene Mobilfunkriese. Er möchte die Nutzung von Skype unterbinden, sieht nach offiziellen Aussagen seine Netzkapazitäten in Gefahr. Prekär wird die Situation, wenn man beachtet, dass zwischen Apple und T-Mobile eine enge Verbindung besteht - schließlich ist die Telekom-Tochter Exklusivpartner für das beliebte iPhone.
Wortbruch?
Man könnte jetzt sagen, Apple sei seinem Partner T-Mobile mit der Veröffentlichung von Skype in den Rücken gefallen. Ist das so? Auf Anfrage sagte Apple gegenüber der Redaktion, man habe von Vornherein klar gestellt, dass VoIP-Software früher oder später auch auf dem iPhone zu haben sein werde. Mit der Einschränkung, dass diese Software ausschließlich über
WLAN nutzbar sei.