Bei
Kabel Deutschland stehen die Zeichen auf Veränderung: Die einzeln vermarkteten Internet-Pakete bekommen ab dem 6. April zum Teil neue Namen, zudem wird die Bandbreite im teuersten Tarif heraufgesetzt und in diesem Zusammenhang der Preis angehoben.
Umbenennung der Tarife
Künftig wird es bei Deutschlands größtem Kabel-Netzbetreiber drei Internet-Pakete geben. Sie tragen künftig die Namen
Flat Easy 1000,
Flat Classic und
Flat Comfort und werden bei einer Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr als
Flatrate-Angebote vermarktet. Das teuerste Paket, das bisher
Flat Deluxe hieß, wird künftig mit maximalen Down- und Upload-Raten von 32 beziehungsweise zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeboten. Bisher mussten sich Kunden mit 26 Mbit/s im Downstream und einem Mbit/s im Upstream zufrieden geben.
Mehr Leistung hat in diesem Fall aber auch zur Folge, dass die monatliche Grundgebühr steigt. Bisher wurden im ersten Jahr 19,90 Euro monatlich fällig, bevor ab dem 13. Vertragsmonat 25,90 Euro fällig wurden. Ab April gilt während der ersten zwölf Monate eine Grundgebühr in Höhe von 22,90 Euro. Wer nicht kündigt, muss ab dem 13. Monat 29,90 Euro an Kabel Deutschland zahlen.
Wer über seinen
Kabelanschluss auch telefonieren möchte, kann sich für eines von zwei Kombipaketen entscheiden. Im
Paket Classic werden Telefonate mit 2,5 Cent pro Minute abgerechnet, im
Paket Comfort ist eine Flatrate für Telefonate in das deutsche Festnetz inklusive. Die Kombi-Produkte kosten während der ersten zwölf Monate 12,90 Euro beziehungsweise 22,90 Euro. Anschließend erhöht sich die Monatsgebühr auf 19,90 Euro beziehungsweise 29,90 Euro.
WLAN-Router weiter kostenlos
Das Paket Comfort kostet demnach genauso viel wie das einzelne Internet-Comfort-Tarif, obwohl ein
Telefonanschluss mit
Telefon-Flatrate inklusive ist. Bei einer Online-Bestellung ist auch künftig ein
WLAN-Router nach N-Standard kostenlos inklusive. Der
Internet-Anschluss samt Kabelmodem wird kostenlos durch einen Kabel-Deutschland-Techniker freigeschaltet. Wenn auch der WLAN-Router installiert werden soll, werden hierfür 29,90 Euro fällig. Für die Bereitstellung werden ab dem 6. April einmalig 19,90 Euro fällig. Bisher sind es 9,90 Euro.