Mit FreshMaps hat Navigon eine Möglichkeit geschaffen, das Kartenmaterial der hauseigenen Navigationsgeräte alle drei Monate per Update auf den neuesten Stand zu bringen. Denn jedes Jahr werden europaweit rund 1.000 Kilometer Straße und viele weitere Änderungen integriert.
Nutzer wird zum Scout
Ab sofort sollen Navigon-Nutzer einen individuellen Beitrag zur Aktualisierung leisten können. Denn alle
Geräte der neuen Navigon Serie, die zur CeBIT vorgestellt wurden, verfügen über das neue Feature "MyReport". Damit können Abweichungen direkt im Gerät gespeichert und später zur Prüfung an den Navigations-Spezialisten weitergeleitet werden. So sollen Erkenntnisse einzelner Nutzer allen zugute kommen, die ihr Kartenmaterial via FreshMaps regelmäßig aktualisieren.
"MyReport ist ein zusätzlicher Service für unsere Kunden", sagt Jörn Watzke, Vice President Product Line Management bei Navigon. "Das Feature erlaubt, Abweichungen vom Kartenmaterial direkt während der Fahrt auf dem eigenen Gerät zu speichern und über Navigon Fresh gebündelt zu übermitteln."
Wer unterwegs den Button MyReport anklickt, bekommt auf dem Display des Geräts verschiedene Wahlmöglichkeiten zum Speichern von Änderungen oder Fehlern angezeigt: Der Nutzer kann sowohl eine neue, dem Navigationsgerät bislang nicht bekannte Straße, einen geänderten Straßennamen, eine geänderte Fahrtrichtung (zum Beispiel bei Einbahnstraßen), ein geändertes Tempolimit, einen neuen Kreisverkehr oder eine neue Hausnummer speichern. Die auf dem eigenen Gerät hinterlegten Daten werden automatisch an Navigon übertragen, sobald Fresh auf dem Rechner gestartet und das Navigationsgerät mit dem
PC verbunden wurde.
MyReport-Menü beim 4350max. Bild: Navigon
Überprüfung durch Fachleute
Die gesendeten Daten würden gesammelt und in regelmäßigen Abständen an den
Kartenspezialisten Navteq weitergegeben, der das Kartenmaterial für die Navigon Geräte bereitstellt. Die Fachleute überprüfen die Meldungen und wenn die Informationen korrekt sind, werden sie schnellstmöglich zur Aktualisierung des Kartenmaterials verwendet.
"Nur verifizierte Informationen gehen in unser Kartenmaterial ein, um Falschinformationen vorzubeugen. Schließlich möchten wir unser bestehendes Material stetig verbessern“, betont Jörn Watzke.