Der Musikservice von Apple, der auch
Vorlesungen als Gratis-Podcast anbietet, ist in einer neuen Versionen erschienen. Die Kalifornier wollen den Dienst nicht nur verbessert haben, sondern behoben auch zwei Probleme.
Ausspähen von Log-In-Daten
Die erste Schwachstelle betrifft nur Nutzer der
Betriebssysteme Windows XP und
Vista. Laut Apple konnte ein bösartiges DAAP-Protokoll (Digital Audio Access Protocol ) zum
Denial of Service (etwa Arbeitsverweigerung) führen. In der neuen iTunes Version 8.1 werden die Nachrichten nun zusätzlich geprüft. Das zweite Problem richtet sich auch an Anwender mit Mac OS X-Systemen ab v10.4.10 und Mac OS X Server ab v10.4.10 und betrifft die Sicherheit. Das Design der Podcast-Funktion könne im Falle eines Abos eines präparierten Podcasts dazu führen, dass dem Nutzer ein Authentifikations-Dialog angezeigt wird. Würde er dann Benutzername und Passwort an den Podcast-Server senden, wären seine Log-In-Daten offengelegt.
Höhere Datenrate
Nach dem Update auf die neue Version kann dies nicht mehr passieren, da die Herkunft der Abfrage zuvor abgeklärt wird. Darüber hinaus hat Apple nach eigenen Angaben an der Geschwindigkeit gefeilt. Das Laden von Bibliotheken, Browsen durch den Musikshop und auch die Synchronisation mit dem
iPod oder
iPhone soll jetzt schneller sein. Eine weitere Verbesserung ist die Möglichkeit, Musikdateien von einer CD in einer höheren Qualität zu importieren. Die Bitrate entspricht dann mit 256 Kilobit pro Sekunde den iTunes Plus-Dateien.
Die iTunes Version 8.1 steht ab sofort auf der Apple-Website zum
Download bereit.