Internetsurfer kennen inzwischen das wohl nicht vermeidbare Prozedere: alle paar Wochen ist ein neues Update für den genutzten
Browser erforderlich. Vielfach handelt es sich dabei um Sicherheitsupdates, wie etwa das
Firefox-Update auf Version 3.0.7 in dieser Woche. Der Sicherheitsspezialist Secunia hat in seinem Report für das Jahr 2008 unter anderem die Anfälligkeit der verschiedenen Browser unter die Lupe genommen.
Firefox wird schneller gepatcht
Demnach zeigte der Browser
Firefox mit 115 Schwachstellen eine erheblich größere Verwundbarkeit auf als die Browser der Konkurrenz. Der
Internet Explorer kam dagegen nur auf 31 Sicherheitslücken, für
Opera zählte Secunia 30 und für
Safari 32 wunde Punkte. Dennoch schafften es die Firefox-Entwickler entsprechende Patches schneller als etwa Microsoft bereitzustellen. Laut Secunia betrug die Zeit zwischen der Entdeckung von weniger kritischen Schwachstellen und dem Bereitstellen eines Fixes für den Firefox zwischen 15 und 86 Tagen, für den Internet Explorer dagegen zwischen 78 und mindestens 294 Tagen. Ein Teil der Lücken für den Internet Explorer sei auch nach dem Ende des Analysezeitraums, Ende des vergangenen Jahres, immer noch ungepatcht gewesen.
Versionssprung von 3.1 auf 3.5?
Unterdessen wird bei den Firefox-Entwicklern offenbar ein Versionssprung für die kommende Version angedacht. Während nach den derzeitigen Planungen die dritte Beta der neuen Version 3.1 wohl am 12. März erscheinen wird, könnte die finale Versionsnummer dann statt 3.1 auch 3.5 getauft werden. Laut einer Notiz zu einem Meeting der Entwickler am 4. März sei darüber diskutiert worden. Damit solle auf die zahlreichen Änderungen seit Version 3.0 aufmerksam gemacht werden.