Freitag, 06.03.2009 08:01

Asus testet Google-Betriebssystem Android

aus den Bereichen CeBIT, Computer
Der Netbook-Pionier Asus arbeitet an einem Gerät mit dem Google-Betriebssystem Android. Es werde der Einsatz des bisher auf Handys zugeschnittenen Betriebssystems auf künftigen Modellen des Mini-Notebooks EeePC getestet.

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Projekt in Versuchsphase

Dies bestätigte Asus-Europachef Eric Chen der Deutschen Presse-Agentur dpa auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Noch sei das Projekt in der Versuchsphase, sagte Chen. Erste Ergebnisse dürften allerdings voraussichtlich in ein oder zwei Monaten vorliegen.

Die Mini-Notebooks zum Preis von 300 bis 400 Euro sind derzeit das einzige deutlich wachsende Segment im PC-Markt. Die Marktforscher von Gartner prognostizieren für dieses Jahr einen Absatzsprung von 11,7 auf 21 Millionen Geräte. Zugleich werde der PC-Markt insgesamt mit einem Absatzrückgang von 11,9 Prozent auf 257 Millionen Computer der stärksten Einbruch seiner Geschichte erleben.

Der Notebook-Hersteller Asus war vor rund eineinhalb Jahren mit seinem ersten EeePC als Netbook-Pionier in den Markt gegangen. Während Desktop-PCs im Schnitt alle zwei bis drei Jahre ausgetauscht würden, legten sich viele Verbraucher Mini-Notebooks als Zweit- oder Drittgerät zu, erklärt Chen die starke Nachfrage.

Der Einsatz des freien Betriebssystem Android auf den Mini-Notebooks würde neuen Wettbewerb bedeuten: Bisher laufen die Geräte mit dem freien Betriebssystem Linux oder Windows XP von Microsoft. Von Microsofts Vista-Nachfolger Windows 7, der Anfang kommenden Jahres auf den Markt kommen soll, erwartet Chen eine weitere Belebung für den Markt: "Vista ist für den mobilen Einsatz einfach oft zu umfangreich."
Michael Posdziech / dpa
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