Cool blickt der "Terminator" vom
CeBIT- Werbeplakat, in seiner Sonnenbrille spiegeln sich ein Computer und die Aufschrift "Silicon Valley". Arnold Schwarzenegger, früherer Hollywood-Star und nun Gouverneur von Kalifornien, ist in diesem Jahr das Zugpferd der weltgrößten Computermesse in Hannover.
Jeder Vierte fehlt
Doch der Glanz von "Arnie" kann nicht darüber hinwegtäuschen: Die Zeiten sind schwer für die Hightech-Industrie - und die CeBIT. Wirtschaftskrise und Strukturwandel in der Branche haben für einen dramatischen Einbruch bei der Zahl der Aussteller gesorgt, im Vergleich zum vergangenen Jahr fehlt jeder Vierte.
Die IT-Industrie ist zwar von der Rezession nicht so heftig erwischt worden wie zum Beispiel die Autobranche. Doch Firmen und Verbraucher kürzen massiv ihre Ausgaben für Computer und den Kauf neuer Handys, hinzu kommt der scharfe Preiskampf und ein harter Verdrängungswettbewerb. Tausende Arbeitsplätze in der Branche fallen weg.
Pünktlich zum CeBIT-Start warteten die Marktforscher von Gartner mit einer Hiobsbotschaft auf: Der PC-Markt stehe vor dem schwersten Einbruch seiner Geschichte. Der Absatz von
Notebooks und Desktop-
Computern werde um fast 12 Prozent auf 257 Millionen Geräte einbrechen. Dagegen kann auch ein "Terminator" nichts ausrichten.