Der Münchner
Mobilfunk- und
DSL-Anbieter
o2 hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatzplus abgeschlossen. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,5 Prozent auf 3,60 Milliarden Euro. Der Serviceumsatz an Mobilfunk-Dienstleistungen ging hingegen um 1,1 Prozent auf 2,87 Milliarden Euro zurück. Das operative Ergebnis stieg im Vergleich zu 2007 ohne Restrukturierungskosten von 722 Millionen Euro auf 770 Millionen Euro.
Mäßige Neukundenbilanz
Zulegen konnte o2 auch bei den Kundenzahlen. Allerdings schwächte sich das Kundenplus im eigentlich starken Weihnachtsgeschäft im Vergleich zu den Vorquartalen ab. Hier wurden im Mobilfunk-Geschäft nur 220.000 neue Kunden gewonnen - davon 134.000 Prepaidkunden. In den ersten drei Quartalen des Jahres hatte o2 jeweils zwischen 402.000 und 568.000 neue Kunden ans eigene Netz anschließen können. Zu beachten ist auch: o2 hat 240.000 nicht genutzte SIM-Karten aus den Kundenzahlen herausgerechnet. Die o2-Billigmarke
Fonic steuerte im vierten Quartal 130.000 neue Kunden bei und blickte zum Jahreswechsel auf 510.000 aktivierte SIM-Karten. Insgesamt waren Ende Dezember 14,41 Millionen SIM-Karten im o2-Netz registriert. Ein Jahr zuvor waren es 12,55 Millionen.
Weiter nur wenige DSL-Neuzugänge
Rund 140.000 Kunden wurden 2008 über das DSL-Geschäft gewonnen so dass die Kundenzahl auf 215.000 Ende Dezember gesteigert wurde. Allerdings kamen im vierten Quartal nur 17.000 neue Verträge hinzu. Im dritten Quartal konnte o2 noch einen Zuwachs von 33.000 neuen Anschlüssen erzielen.
Der Mutterkonzern Telefónica konnte über o2 und andere Wholesale-Partnerschaften insgesamt 118.000 neue DSL-Leitungen schalten. Gut 1,34 Millionen DSL-Anschlüsse sind über den Deutschland-Ableger des spanischen Konzerns inzwischen geschaltet.
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