Die Beta-Version von Windows 7 nervt Raubkopierer mindestens genauso hartnäckig wie der Vorgänger
Vista. Dies wurde jetzt auch von offizieller Stelle, durch einen
Eintrag im Microsoft-Entwickler-Blog
des Produkt-Managers der Windows-Echtheitsprüfung, Alex Kochis, bestätigt
Keine Updates für Piraten
Das neue Windows ist dabei noch ein bisschen
schonungsloser als sein Vorgänger: Eine unaktivierte Version setzt nicht nur alle 60 Minuten den Desktophintergrund auf schwarz, sondern erinnert auch bei jedem Start der Systemsteuerung an die fehlende Lizenzierung. Zudem sind optionale
Updates nicht mehr erhältlich. Die dauerhafte Desktop-Einblendung mit dem entsprechenden Gültigkeitshinweis ist auch in der Beta enthalten. Ansonsten verfolgt der Nachfolger die gleiche Strategie wie Vista: Nach drei Tagen Nutzung ohne Kontakt zum Aktivierungsserver wird der Nutzer mit einer täglichen Meldung konfrontiert. Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, wird ab dem 27. Tag alle vier Stunden genörgelt. An dem 30. Tag erscheint jede Stunde ein Hinweis.
Änderungen möglich
Kochis betont, dass es noch ungewiss sei, ob die finale Version des neuen Microsofts Betriebssystem genauso gegen Aktivierungsmuffel vorgehen wird. Zudem könnten sich noch einige Elemente der Produktaktivierung ändern.
Mit Vista-Update gegen Cracks
Darüber hinaus erwähnt Microsoft im Blog ein Update für Windows Vista Ultimate, das in den kommenden Wochen erscheinen wird. Diese Aktualisierung soll erkennen, ob das Betriebssystem mit Hilfe des so genannten "SoftMod hack" aktiviert wurde und weist den Nutzer dann gegebenenfalls per Warnmeldung darauf hin. Das Update soll für die englischsprachige Variante ausgegeben werden.