Wie üblich, heimlich still und leise, schickt Apple auf einmal den
Safari in Version 4.0 ins Rennen. Der
Browser ist zwar noch nicht ganz fertig, onlinekosten.de hat sich mit der Public Beta aber schon einmal auf einen Streifzug durch das
Internet begeben. Ob der neue Browser hält, was das Jobs-Imperium verspricht?
Acid3-Test bestanden
Bei der Entwicklung hat Apple die Web-Standards, wie CSS und JavaScript, im Auge behalten, weshalb der Browser als erster überhaupt den Acid3-Test bestanden hat. Unterstützt werden unter anderem HTML5 sowie erweiterte CSS-Effekte. Im Vordergrund stehen allerdings eine schnellere Performance und neue Funktionen.
Mehr Platz für Inhalte
Zu den augenfälligsten Änderungen im Vergleich zum Vorgänger zählt zunächst das Design, das sich zumindest in der PC-Variante erstmals an das Look and Feel von Windows XP beziehungsweise Vista angepasst hat. Das gilt auch für das Rendering der Schrift, bei der sich nun beim Windows Standard bedient wird. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, geradezu minimalistisch: Mit einem Button lässt sich die neu überarbeitete Surf-Chronik ("History") aufrufen, der Apple aus Gründen der leichteren Übersicht eine schicke Cover-Flow-Ansicht spendiert hat, mit der sich bequem durch die zuletzt besuchten Websites blättern lässt.
Apple hat die Web-Standards beachtet.
Screenshot: onlinekosten.de
Neue Tabs werden ab sofort über ein Pluszeichen in der Titelleiste geöffnet, angezeigt und nach Drag-and-Drop-Verfahren verwaltet - eine intelligente Lösung, da auf diese Weise mehr Platz für die eigentlichen Inhalte geschaffen wird. Zwei weitere Buttons dienen der Konfiguration von Safari und der Anpassung der Darstellung. Die Menüleiste ist standardmäßig ausgeblendet, das gleiche gilt auch für die Statusleiste am unteren Bildschirmrand. Zudem wurde die Fortschrittsanzeige für das Laden von Websites direkt in das Adressfeld verlagert: Das Browsing - nicht der Browser steht hier im Vordergrund.
Onlinekosten.de mit dem Safari 4. Screenshot: onlinekosten.de