Das erste
Netbook, das der taiwanische Hersteller Asus Ende 2007 unter dem Namen
Eee PC auf den Markt gebracht hatte, kam noch mit einem 7-Zoll-Display daher. Entsprechend klein war auch die Tastatur. Erst in nachfolgende Modelle der
Asus 900er-Reihe wurde ein 8,9-Zoll Display verbaut. Aktuelle Mini-Notebooks, wie das Anfang Februar angekündigte
Eee PC 1000HE, setzen dagegen auf das populäre 10-Zoll-Format. Die starke Nachfrage nach diesen etwas größeren mobilen Rechnern hat nun offenbar auch Einfluss auf die künftige Modell-Strategie von Asus.
2009 dominiert das 10-Zoll-Format
Benson Lin, Asustek-Chef für den asiatisch-pazifischen Raum, sagte gegenüber dem IT-Onlinedienst Digitimes, dass man die Produktion von Netbooks mit 8,9-Zoll-Display noch in diesem Jahr auslaufen lasse. Stattdessen würden 95 Prozent aller Netbooks als 10-Zöller ausgeliefert werden. Nur etwa fünf Prozent sollen noch mit dem kleinen, preisgünstigen 7-Zoll-Display gefertigt werden. Diese könnten dann von Providern zu subventionierten Preisen an Kunden abgegeben werden.
Dank der Mini-Notebooks konnte der PC-Markt in Deutschland im vergangenen Jahr trotz Wirtschaftskrise ein Wachstum verzeichnen. In Deutschland wurden
2008 etwa eine halbe Million Netbooks verkauft.