Samstag, 21.02.2009 15:01

StudiVZ bringt Männer und Frauen nicht zusammen

aus dem Bereich Sonstiges
Was wir alltäglich erleben, lässt sich offenbar auch auf soziale Netzwerke übertragen: Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen. Wie ein Forschungsprojekt der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg, kurz HFF, herausgefunden hat, klaffen die Interessen auch im StudiVZ auseinander.

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Reale Bekanntschaften online pflegen

Unter der Leitung von Elizabeth Prommer haben zehn Studenten untersucht, wie sich Männer und Frauen auf der Online-Plattform studiVZ präsentieren und wozu sie das Netzwerk nutzen. Bei den Frauen liegt der Schwerpunkt der Erhebung zufolge auf der Kommunikation. Sie nutzen das Portal vor allem, um mit ihren Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben, die sie bereits aus der realen Welt kennen. Männer wiederum schauen sich gerne auf anderen Profilseiten um und suchen nach neuen Online-Bekanntschaften.

Frauen geben mehr Persönliches preis

Übereinstimmend möchten sich beide Geschlechter möglichst positiv im Internet darstellen, die Strategien würden sich jedoch unterscheiden. Wie die Umfrage ergeben hat, legen Frauen großen Wert auf Authentizität und basteln mit Profilbildern, den personenbezogenen Daten und auch Mitgliedschaften in bestimmten Gruppen an ihrem digitalen Image. Männer wiederum sind weniger freizügig mit ihren Daten und würden ihre Identität oft verbergen, um Neugier hervorzurufen.

Für die Untersuchung seien zwei Gruppendiskussionen mit repräsentativen studiVZ-Nutzern durchgeführt worden, aus denen ein Online-Fragebogen entwickelt wurde. Insgesamt nahmen 1.210 Studenten an der Umfrage teil, 1.021 waren StudiVZ-Mitglieder. Die Personen gehören jedoch alle zu den Potsdamer Hochschulen, Studenten anderer Hochschulen wurden nicht befragt.
Saskia Brintrup
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 Nicht repräsentativ (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von MadDog am 23.02.2009 um 09:01 Uhr
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    Zuletzt kommentiert von Godsweapon am 22.02.2009 um 03:00 Uhr
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