Die Produktpalette der
Mini-Notebooks ist schon fast so stattlich wie die der regulären
Laptops. Das
Vaio P von Sony sticht aus der Riege mit seinem besonders geringen Gewicht hervor: Gerade einmal knapp 640 Gramm hält man in der Hand. Sony hat dem 8-Zoll-Leichtgewicht jetzt ein Hardware-Update verpasst.
Stärkerer Prozessor
Auf der Startseite des hauseigenen Onlineshops www.sonystyle.de teasert der Hersteller das neue Modell
VGNP19VN/Q an. Die Redaktion konnte bereits ein Vorseriengerät der bisherigen Ausführung VGN-P11Z/G
testen. Mit der üppigen Ausstattung und dem edlen Design konnte das Gerät auf ganzer Linie überzeugen, die CPU entpuppte sich aber als Flaschenhals und trübte den Gesamteindruck. Mit der neuen Variante dürfte die Arbeit an dem Mini-Rechner zügiger von der Hand gehen. Anstelle des Intel Atom
Prozessors Z520 mit 1,33 Gigahertz (GHz) sorgt nun der Z530 mit 1,6 GHz für den Antrieb.
Festplatte raus, SSD rein
Da wieder Windows Vista als Betriebssystem dient, ist der Arbeitsspeicher mit zwei Gigabyte (GB) gleich geblieben. Bei der Festplatte hat sich Sony nun aber für eine SSD mit 128 GB entschieden und diese gegen den herkömmlichen Magnetspeicher ausgetauscht. Neben der CPU war auch die zu schwache Akkuleistung Anlass für Kritik.
Das stärkere Vaio P kann jetzt vorbestellt werden.
Bild: Sony
Hier hat Sony ebenfalls etwas getan und der neuen Variante einen zusätzlichen Akku spendiert, der knapp 5,5 Stunden durchhalten und zusammen mit dem normalen Akku acht Stunden und 24 Minuten Netzteil-freies Arbeiten ermöglichen soll. Zum Vergleich: Das Vorseriengerät erreichte im Stromsparmodus 4,5 Stunden, bei voller Auslastung war nach zwei Stunden und 50 Minuten Schluss. Die übrige Ausstattung hat sich nicht verändert, auch das HSPA/UMTS-Modul ist nach wie vor an Bord.
Das Plus an Ausstattung schlägt sich natürlich im Preis nieder. Die vorherigen 999 Euro waren – verglichen mit Netbook-Kollegen – schon hoch, jetzt werden 1.499 Euro fällig.
Eine Übersicht über aktuelle Mini-Notebooks liefert unser
Netbook-Vergleich. Die Frage, ob sich vielleicht nicht doch eher ein größeres Notebook lohnt, beantwortet der
Kaufratgeber für Netbooks.