Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona laufen nicht nur
Handy-Schönheiten über den Laufsteg, sondern auch
Netbooks. LG hat dort den Nachfolger des
X110 gezeigt: das X120.
Typisches Netbook
Mit einer Displaygröße von 10,1 Zoll bei einer Auflösung von 1.024x576 Bildpunkten ist das X120 in etwa so groß wie sein Vorgänger. Wer es ganz genau wissen möchte: Der kleine Rechner misst 264x178,5x25,1 bis 32,7 Millimeter und wiegt 1,2 Kilogramm. Im matt-weißen Gehäuse mit grünen oder pinkfarbenen Details werkelt wieder ein Intel Atom
Prozessor Typ N270 mit 1,6 Gigahertz.
Arbeitsspeicher und
Festplatte sind mit einem Gigabyte (GB) beziehungsweise 160 GB unverändert.
In fünf Sekunden im Internet
Netbook im neuen Gewand: das X120.
Bild: LG
Auch auf das
mobile Internet hat LG wieder Wert gelegt. So findet der Nutzer eine 3G
HSPA-Anbindung vor, um unterwegs zu surfen. Der neue
WLAN-Standard 802.11n wird noch nicht unterstützt, nur b/g. Als
Betriebssystem kommt wieder Windows XP Home zum Einsatz. Wer nicht warten möchte, bis dieses gestartet ist, nutzt einfach das Linux-System Smart-On: Wie beim Instant Mode des
Sony Vaio P ist dann ein schneller Zugriff auf den Browser, Fotos oder Musik möglich – laut LG innerhalb von fünf Sekunden.
Die üblichen Zutaten wie eine Webcam (1,3 Megapixel), ein Kartenleser und Bluetooth sind auch mit dabei. Was den Mini-Notebooks fehlt, ist ein DVD-Laufwerk. Auch das X120 bringt keines mit, lässt sich aber dank Smart-Link mit einem USB-Kabel an einen
PC anschließen, um dessen Laufwerk zu nutzen oder Daten zu übertragen. Mit einem 3-Zellen-Akku soll der kleine Rechner 3,5 Stunden laufen, mit einem 6-Zellen-Exemplar bis zu sieben Stunden. Das LG-X120 soll im März in Europa erhältlich sein. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht.