Zwar hat
Sony Ericsson auf der diesjährigen Pressekonferenz zum Mobile World Congress, der weltweit größten Mobilfunkmesse, nur
zwei neue Handys vorgestellt, im Laufe des Jahres soll es aber diverse weitere Neuvorstellungen geben. Das sagten Entwicklungs-Chef Steve Walker und Marketing-Vorstand Lennard Hoornik am Sonntagabend in Barcelona. Walker verriet aber auch: vorerst wird es von Sony Ericsson kein Handy geben, dass auf Googles freiem Handy-Betriebssystem Android basiert.
Vertrauen in Symbian
Vorerst will man sich offenbar weiter auf das konzentrieren, was man bisher mit Erfolg vermarkten konnte: Handys auf Basis des Betriebssystems Symbian. Außerdem sollen die Sony Ericsson-Handys in Zukunft mehr und mehr zu wahren Alleskönnern verschmelzen. So sei vor vier Jahren das erste Walkman-Handy veröffentlich worden und auch die speziell auf Kamera-Funktionen ausgelegten Cybershot-Handys hätten sich zwischenzeitlich immer weiterentwickelt. Künftig sei es daher nur logisch, diese und andere Funktionen, die sich am Markt bewährt haben, zusammenzuführen statt sie konsequent voneinander zu trennen. Frei nach dem Motto: "Entertainment Unlimited".
Steve Walker (links) und Lennard Hoornik präsentieren Sony Ericssons Strategie. Bild: onlinekosten.de
Wichtig sei vor allem, so Hoornik, die bei den Kunden bekannte Marke weiterhin auf hohem Level zu positionieren. Dies könne nur gelingen, wenn man der Konkurrenz in gewissen Punkten immer einen Schritt voraus sei. So könne man die eigenen Kunden zum Lachen bringen und genau das sei eines der wichtigsten Ziele für die kommenden Monate. Sony Ericsson soll am Markt künftig sowohl als Kommunikations- als auch als Entertainment-Marke wahrgenommen werden; passend für die junge Zielgruppe.
Hayo Lücke