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Donnerstag, 12.02.2009 18:39

Aus freenet-Shops werden mobilcom-debitel-Läden

aus dem Bereich Sonstiges
Der Telekommunikationsanbieter freenet sieht gute Chancen, trotz der tendenziell rückläufigen Umsätze im Mobilfunk seinen Gewinn in den kommenden Jahren zu steigern. Dazu sollen vor allem wachsende Umsätze mit Datenverkehr für das mobile Internet sowie Werbeumsätze und Inhalte des Internet beitragen, sagte Joachim Preisig, der Sprecher des Vorstands der freenet AG, am Donnerstag in Hamburg. Zudem seien auf der Kostenseite bis 2011 Einsparungen von rund 212 Millionen Euro durch die Integration der Unternehmen Debitel, Talkline und Dug in die freenet AG zu erzielen. "Wir haben den Markt konsolidiert", sagte Preisig. "Und das sind die Folgen davon."

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Mobiles Internet soll helfen

Während der Mobilfunkmarkt weitgehend gesättigt ist und die Gesprächspreise sinken, ist der Markt der mobilen Datenkommunikation noch nicht voll entwickelt. Erst seit kurzem sind die richtigen Endgeräte wie das iPhone von Apple und das sogenannte Google-Phone G1 auf dem Markt. Nach den Erwartungen von Preisig werden die Umsätze mit Mobilfunk in Deutschland zwischen 2007 und 2012 von 15 auf 13 Milliarden Euro sinken, die Umsätze mit Datenkunden dagegen von einer auf fünf Milliarden Euro steigen. Die Umsätze mit Werbung und Inhalten klettern im gleichen Zeitraum von 231 auf 787 Millionen Euro.

freenet ist mit mehr als 19 Millionen Mobilfunk-Kunden und 7.000 Mitarbeitern eines der führenden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland. Etwa jeder fünfte Deutsche telefoniert mit einer SIM- Karte aus dem freenet-Konzern. Gegenwärtig läuft die Integration der übernommenen Unternehmen in die freenet-Gruppe, die rund 1.000 Mitarbeiter den Arbeitsplatz kosten wird.

Neues Shop-Konzept als mobilcom-debitel

Der freenet-Konzern sehe sich selbst als die größte unabhängige Vertriebsplattform für Mobilfunkprodukte, sagte Preisig weiter. Das Markenbild soll künftig vereinheitlicht werden. Die Shops, die bislang unter mobilcom, Debitel, Talkline oder Dug firmieren, werden in einem neuen Design mit der Leitfarbe grün gestaltet und heißen künftig mobilcom debitel. Die übrigen Marken laufen langsam aus und werden nicht mehr beworben. Die Discount-Marke klarmobil bleibe jedoch erhalten.
Hayo Lücke / dpa
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 Die Zukunft des Mobilfunks liegt beim Festnetz (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von mikrogigant am 13.02.2009 um 00:08 Uhr
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