Donnerstag, 12.02.2009 16:16

Fünf Jahre UMTS: Vom Flop zum Erfolgsmodell

aus dem Bereich Mobilfunk
Alles sah vor rund neun Jahren nach einem überteuerten Geschäft aus. Im Jahr 2000 hatte die Bundesregierung UMTS-Funkfrequenzen für insgesamt rund 50 Milliarden Euro an die großen Mobilfunknetzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und o2 sowie an mobilcom und Quam versteigert. Doch der Start der neuen mobilen Datenübertragungstechnolgie ließ zunächst auf sich warten.

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Vodafone als UMTS-Pionier

Der DSL- und Mobilfunknetzbetreiber Vodafone gab als erster Inhaber einer UMTS-Lizenz am 12. Februar 2004 den Startschuss für die Vermarktung von UMTS. Noch vor dem eigentlichen Start hatte Vodafone zunächst einen positiv verlaufenden Test mit mehreren Tausend Firmenkunden durchgeführt. Zum Einsatz kam dabei eine PC-Karte für die Notebooks. Wenige Monate nach dem UMTS-Vermarktungsstart bot auch T-Mobile im Mai 2004 erste UMTS-Datentarife an. Zudem kamen in diesem Monat erste UMTS-fähige Handys auf den Markt.

UMTS-Revolution ließ auf sich warten

Die Mobilfunkkunden ließen sich aber nur langsam von dem Nutzen des mobilen Internets überzeugen, die UMTS-Revolution war auch rund ein Jahr später noch nicht ausgebrochen. Zudem wiesen die UMTS-Netze in der Anfangszeit noch große Lücken auf und der mobile Übertragungsstandard war erst in 200 Städten verfügbar. Nutzer mussten in den Anfangsjahren noch ohne den UMTS-Turbo HSDPA auskommen. Die Geschwindigkeit beim mobilen Surfen kam daher nicht über eine Bandbreite von 384 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) hinaus. Dennoch erlaubte dies immerhin schon die Nutzung der sechsfachen ISDN-Geschwindigkeit.
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    Zuletzt kommentiert von bigredmach1ne am 13.02.2009 um 00:17 Uhr
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