Das Online-Auktionshaus hat drei der Grundsätze zum Handel bei
eBay überarbeitet. Ebay entfernt nun weitere negative oder neutrale Bewertungen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Auch der PayPal-Grundsatz wurde aktualisiert und stärkt nun die Käufer.
Versand bei PayPal-Bezahlung
Mitglieder dürfen generell keine Zusatzkosten – wie zum Beispiel die Angebotsgebühr oder Provisionen – auf die Käufer abwälzen. Dies gilt auch für
PayPal-Gebühren. Wie eBay mitteilt, darf die Bezahlung per PayPal "an keine weiteren Bedingungen geknüpft werden". Hierzu gehört auch, dass es dem Verkäufer nicht mehr gestattet ist, die Ware erst dann zu versenden, wenn der Zahlungsbetrag von seinem PayPal-Konto auf das Bankkonto transferiert wurde. Darüber hinaus ist es verboten, vom Käufer persönliche Dokumente wie zum Beispiel eine Passkopie anzufordern, wenn er mit PayPal bezahlen möchte.
Internationaler Handel
Außerdem löscht eBay nun negative oder neutrale Bewertungen, in denen sich der Käufer über Kosten beschwert, die beim internationalen Handel fällig werden, wie die Einfuhrumsatzsteuer oder Zölle. Eine Bedingung muss der Verkäufer aber erfüllen: Er muss im Angebot gut sichtbar darauf hingewiesen haben. Das Aktionshaus hat hierzu auch einen
Beispiel-Hinweis zum Kopieren veröffentlicht.
Die dritte Änderung betrifft ebenfalls die Verkäufer. Es ist nicht mehr erlaubt, gleichzeitig mehr als drei Angebote mit identischen Artikeln anzubieten, auch nicht unter verschiedenen Mitgliedsnamen. Bücher mit dem gleichen Titel, aber unterschiedlichen Ausgaben beziehungsweise ISBN-Nummern gelten beispielsweise nicht als identisch. Weitere Informationen dazu liefert der
Grundsatz zum Einstellen von mehreren identischen Artikeln. Angebote aus der Kategorie "Kfz-Services & -Reparaturen" sind jetzt von dieser Regelung ausgenommen.
Zusätzlich streicht eBay ein Angebotsformat, und zwar "Sofort&Neu". Ab der ersten Märzwoche können Angebote zum Festpreis nur noch mit der Option "Sofort kaufen" eingestellt werden.