Montag, 09.02.2009 16:01

Amazons Kindle geht in neuer Version an den Start

aus dem Bereich Computer
Der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon will am Montag in New York laut Medienberichten die zweite Generation seines E-Book-Lesegeräts Kindle präsentieren. Einen zusätzlichen Schub auf dem Markt für elektronischer Bücher verspreche sich der US-Konzern von einem neuen Werk des amerikanischen Besteller-Autors Stephen King, das zunächst nur über das Amazon-Gerät erhältlich sein soll, berichtete am Montag das "Wall Street Journal".

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Amazon bekommt Konkurrenz

Amazon hatte sein Lesegerät erstmals Ende 2007 in den USA auf den Markt gebracht. In Deutschland ist es noch nicht zu haben - trotz einer umfangreichen Präsentation des Kindle auf der Frankfurter Buchmesse im vergangenen Herbst. Bislang nannte Amazon auch keinerlei Absatzzahlen für seinen Reader.

Mittlerweile sind mehrere Hersteller mit E-Book-Geräten am Start. Der Sony-Konzern will seinen "Sony Reader PSR-505" ab Mitte März in Deutschland verkaufen. Die Japaner arbeiten dabei unter anderem eng mit der Buchhandelskette Thalia zusammen.

Auch auf immer mehr Handys mit ihrem allerdings deutlich kleinerem Bildschirm lassen sich elektronische Bücher herunterladen - so etwa auf das iPhone von Apple oder auf Handys mit dem Betriebssystem Android, hinter dem der Internetkonzern Google mit zahlreichen Partnern steht. Auch Amazon will seine derzeit rund 230.000 angebotenen E-Books auf weiteren mobilen Geräten verfügbar machen.

Neuer Kindle ist schlanker als der Vorgänger

Amazons neuer Reader soll Medienberichten zufolge ein schlankeres Design als der Vorgänger haben. Der Name Kindle heißt übertragen etwa "ein Licht entzünden". Insgesamt wird heute nach Branchenschätzungen gerade einmal jedes 100. Buch als E-Book verkauft, doch es sollen schnell mehr werden.

Anders als bei den allerersten E-Readern in den 90er Jahren haben die heute dominierenden Geräte einen dünnen Bildschirm mit sogenannter E-Ink-Technologie (Elektronische Tinte). Das Display kommt ohne eigene Lichtquelle aus und ist besonders kontrastreich, damit der Leser nicht ermüdet.
Jörg Schamberg / dpa
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