Freitag, 06.02.2009 10:20

Neue Highend-Monitore von Eizo und NEC

aus dem Bereich Computer
Die neuen TFT-Monitore von NEC und Eizo sind nicht für den regulären Büro-Einsatz oder für kleine Surfsessions zu Hause gedacht, sondern richten sich ganz klar an Profis wie zum Beispiel Web- oder Grafik-Designer. Daher fällt auch der Preis mit mehr als 1.000 Euro wesentlich höher aus – was können die neuen Geräte?

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IPS- und PVA-Panel

Zunächst einmal ist bei Bildschirmen dieser Preisklasse kein günstiges TN-Panel verbaut. Der Monitor von NEC mit der herrlich kryptischen Bezeichnung "MultiSync LCD2690WUXi2" für 1.119 Euro kommt wahlweise in weiß mit silbernem Frontrahmen oder komplett in schwarz und setzt auf ein H-IPS-Panel. Dieses soll noch besser sein als S-IPS (Super In-Plane Switching), was größere Blickwinkel ermöglicht. Bei dem neuen 26-Zöller von NEC betragen sie jeweils 178 Grad. Gleich groß fallen sie bei dem 24-Zoll-Exemplar CG242W von Eizo mit S-PVA-Panel (Super Patterned Vertical Alignment) aus, das sich durch einen hohen Schwarzwert auszeichnet.

CMYK-Simulation

Beide Monitore sollen 97 Prozent des Adobe RGB-Farbraums abdecken und liefern mit 1.920x1.200 Bildpunkten außerdem Full High Definition-Auflösung. Für die Ergonomie am Arbeitsplatz sind sie höhenverstellbar und lassen sich neigen, drehen und in den Portrait-Modus wechseln. Die weiteren Daten unterscheiden sich: Während NEC acht Millisekunden (ms) für einen Wechsel von Grau-zu-Grau angibt, rechnet Eizo mit insgesamt zwölf ms – aber für einen Farbwechsel von Schwarz zu Weiß und wieder zurück. Der 26-Zöller liefert einen 1.000:1-Kontrast und eine Helligkeit von 320 Candela pro Quadratmeter (cd/m²), das Eizo-Modell kommt mit 270 cd/m² aus, bietet aber mit 1.100:1 einen höheren Kontrast.
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Der CG242W wird mit einem USB-Messgerät kalibriert. Bilder: Eizo

Der 24-Zöller integriert außerdem eine Hardware-Kalibrierung und kann mit einem speziellen Tool CMYK-Farben simulieren, um vorab zu zeigen, wie das Druckergebnis schließlich aussehen wird. Der CG242W wird per DisplayPort oder DVI angeschlossen, der LCD2690WUXi2 verfügt über einen DVI- und einen analogen D-Sub-Eingang (VGA). Der NEC Bildschirm soll ab sofort mit dreijähriger Garantie zu haben sein. Eizo will seinen Neuzugang im März für voraussichtlich 2.000 Euro auf den Weg bringen und gewährt dazu fünf Jahre Vor-Ort-Austausch-Service.
Saskia Brintrup
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