Mehr Geld soll in Zukunft auch erwirtschaftet werden, indem
o2-Kunden mit dem
Handy im Internet
surfen. Bereits zwei Drittel der vom Netzbetreiber verkauften Mobiltelefone seien "voll internetfähig", so Schüler. Mit diesen Telefonen soll ab März auf ein runderneuertes Internet-2-Go-Portal zugegriffen werden können. Verbesserte Ladezeiten und personalisierte Funktionen seien nur zwei Neuerungen, die das Portal liefere. Wer sich beispielsweise einmal über das Handydisplay in einem sozialen Netzwerk anmeldet, soll dies kein zweites Mal tun müssen.
Android-Handys bei o2
Darüber hinaus wird o2 im laufenden Jahr neue Handys auf den Markt werfen. Neben neuen Xda-Modellen wie dem
Orbit-Nachfolger
Xda Guide soll es auch Endgeräte geben, die auf Basis des offenen Betriebssystems
Google Android arbeiten. Schüler wollte sich nicht festlegen lassen, ab wann es erste Android-Handys bei o2 geben wird, am Rande der Veranstaltung wurde aber bekannt, dass in diesem Jahr mit etwa sechs bis acht Modellen geplant wird. Der Fokus liege grundsätzlich auf hochwertigen Handys, damit o2-Kunden die Möglichkeit haben, das mobile Internet zu nutzen.
Voraussichtlich ab März soll es darüber hinaus auch neue
Netbook-Angebote geben. Auch damit möchte o2 die Verdreifachung der mobilen Internetkunden erreichen. Zwar ist man sich darüber im Klaren, dass Netbook-Subventionen viel Geld kosten, man wolle jedoch dem Trend am Markt folgen. In Kombination mit einer
UMTS-Flatrate wird es Netbooks zu einem Komplettpreis von 35 Euro monatlich geben. Ein ähnliches
Netbook-Angebot bietet zum Beispiel auch E-Plus an.
Neuartige Speicherlösung
Noch Zukunftsmusik ist eine neue Speicherlösung, die voraussichtlich im Laufe des vierten Quartals zu haben sein wird. Per Bluetooth stellt eine kleine Box Verbindungen zum Notebook oder Handy her und überträgt kabellos Inhalte wie Fotos oder Videos über das o2-Mobilfunknetz auf einen
Online-Speicher. Um die Bilder übertragen und an jedem beliebigen Ort wieder abrufen zu können, wird nach o2-Angaben keine zusätzliche Software benötigt. Die Kosten sollen bei etwa fünf Euro im Monat liegen.