Montag, 02.02.2009 19:16

Google Earth 5.0 ist da - Fliegen und Abtauchen

aus dem Bereich Computer
Das Internet-Unternehmen Google hat seine Software Google Earth runderneuert und erstmals mit Material über die Weltmeere angereichert. Mit "Google Ocean" lassen sich von sofort an virtuelle Tauchfahrten unternehmen sowie mit Hilfe von Informationen, Bildern und zahlreichen Videos die Meere erkunden. "In den Debatten über den Klimawandel werden die Weltmeere oft übergangen, obwohl sie in der Thematik eine entscheidende Rolle spielen", sagte Google-Chef Eric Schmidt am Montag. Den Startschuss von "Google Earth 5.0" in San Francisco wollte auch der ehemalige US-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore begleiten.

Anzeige
Erkundung der Weltmeere

Die neue Komponente "Google Ocean" sei ursprünglich auf Anregung der Ozeanographin Sylvia Earle entstanden, hieß es. Nur so könne die Software überhaupt einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, so die Wissenschaftlerin. Schließlich sind 70 Prozent der Erde von Meeren bedeckt, die 80 Prozent allen Lebens auf dem Globus beherbergen. Ein großer Teil der zum Start bereitgestellten Informationen, Videos und Bilder stammen von Partnern wie BBC Earth, der Marine Conservation Society und National Geographic.

Die Darstellung der Wasseroberfläche erscheint in der neuen Version von "Google Earth" nun transparent. Diese transparente Oberfläche zu programmieren sei eine große Herausforderung gewesen, erklärte Google-Sprecher Stefan Keuchel bei einer Vorstellung in Hamburg. An vielen Punkten kann der Nutzer inzwischen ins Wasser eintauchen und durch eine dreidimensionale Unterwasserwelt navigieren. Auf den insgesamt 20 Funktionsbereichen (Layer) finden sich zudem zahlreiche Informationen etwa über das Great Barrier Reef, zu den Wanderrouten vieler Großfische sowie über die Auswirkungen der Überfischung. Auch knapp 90, zum Teil noch unveröffentlichte Film-Aufnahmen des berühmten Meeresforschers Jacques Cousteau aus den 60er und 70er Jahren sind darunter.

Diverse Neuerungen

Zu den weiteren Neuerungen gehören in der fünften Version von "Google Earth" unter anderem eine Zeitleiste, über die der Nutzer ältere Satellitenaufnahmen bestimmter Orte ansteuern und mit den aktuellen vergleichen kann. Zudem lassen sich auch individuelle Touren erstellen, speichern und kommentieren. Von bestimmten Navigations-Geräten aus lassen sich auch zum Beispiel bestimmte Wandertouren in "Google Earth" übertragen und so etwa für Freunde bereitstellen. Die kostenlose Software ist seit ihrer ersten Veröffentlichung im Sommer 2005 nach Angaben von Google weltweit insgesamt 400 Millionen Mal heruntergeladen worden.
Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Aktuell? (4 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von yves78 am 15.02.2009 um 21:05 Uhr
 Suche

Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
Server
Server gibt es für fast jede Aufgabe: Mailserver mit POP3 für E-Mails, SQL Server für Datenbanken oder FTP Server für den Dateitransfer.
Auch das Betriebssystem ist variabel - ob Windows Server oder Linux Server: Sie haben die Wahl.
Auf ihrem Dedicated Server bestimmen Sie als Administrator ganz allein.
ADSL Anschluss
Ein DSL Anschluss ist der Standardzugang der meisten Internetprovider.
Ob 1&1, der Billiganbieter congstar oder früher auch QSC oder freenet: Alle setzen auf die ADSL Technik.
Dazu gibt's verschiedene Flatrates. Neben einer Internet Flatrate ist bei vielen Angeboten oft auch eine Festnetz Flatrate inklusive.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs