Der finnische
Handy-Hersteller
Nokia startet mit drei Mobiltelefonen ins Jahr 2009 und hat sich dabei ein ganz unbescheidenes Ziel gesteckt: Das neue 6700 classic soll das Erbe des
Nokia 6300 antreten und sich zum Verkaufsschlager des Jahres mausern.
Ablösung für den Bestseller
Das schwarz-silberne Gerät mit Tastenfeld aus Metall zählt wie die übrigen zwei vorgestellten Handys zur Mittelklasse und sponsort eine 5-Megapixel-Kamera und GPS-Navigation per
Nokia Maps. Der interne Speicher lässt sich auf bis zu acht Gigabyte (GB) aufstocken,
mobiles Internet gibt via
UMTS beziehungsweise
HSDPA. Den Preis gibt Nokia mit voraussichtlich 235 Euro an, inklusive Umsatzsteuer wären es dann rund 280 Euro.
Zwei weitere Handys ab 77 Euro
Auf der nächsten Preisstufe steht das 6303 classic für rund 160 Euro, das ein GB internen Speicher und bis zu sieben Stunden Sprechzeit bietet. Für Hobby-Fotografen steht eine 3,2-Megapixel-Kamera bereit, mit der sich auch MPEG4-Videos in VGA-Auflösung drehen lassen. Angesehen werden können diese auf dem 5,6 Zentimeter großen Display. Auch dieses Modell kann per GPS navigieren und ist mit einem Standard-3,5-mm-Audio-Anschluss bestückt, so dass man das Handy mit herkömmlichen Ohrhörern als MP3-Player nutzen kann.
Von links nach rechts: Das 2700, das 6303 und das 6700 classic. Bilder: Nokia
Am günstigsten ist das 2700 classic zu haben. Das Handy für 65 Euro netto – beziehungsweise etwa 77 Euro mit Umsatzsteuer – basiert auf der Series40-Plattform und unterstützt daher auch den E-Mail-Dienst
Mail on Ovi. Auf einen integrierten
MP3-Player, ein FM Radio und Bluetooth muss der Nutzer ebenso wenig verzichten wie auf die obligatorische Kamera (zwei Megapixel). Was der Käufer in dieser Preisklasse nicht erwarten darf, ist UMTS. Stattdessen kann er per
GPRS und
EDGE surfen. Das 2700 verträgt maximal zwei GB große Speicherkarten und ermöglicht bis zu sechs Stunden Telefonieren.
Das Handy-Trio soll ab dem zweiten Quartal verfügbar sein.