Donnerstag, 12.02.2009 09:47

Google G1: Der klobige Internet-Profi im Test

aus dem Bereich Mobilfunk
Leider ist es nicht möglich, seine Outlook-Kontakte und -Termine direkt über den PC mit dem G1 zu synchronisieren. Dies ist nur über Umwege möglich - nämlich indem die Daten mit den Google-Servern abgeglichen werden. Bei Verbindung mit dem PC kann man das G1 als Datenträger definieren und so Musikdateien oder Bilder hin- und herschieben. Mehr ist nicht möglich.

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Im "Market" Software laden

Was bei Apple der AppStore, ist bei Google der "Market". Hier findet sich eine große Auswahl an kostenlosen Programmen, die direkt auf das G1 geladen und installiert werden können. Vor dem Herunterladen wird dem Nutzer gezeigt, auf welche Dienste die Applikation zugreift, beispielsweise wenn eine Internetverbindung benötigt wird. Der Google-Markt funktioniert sehr einfach und hat schon jetzt extrem viel zu bieten. Für Unterhaltung ist also gesorgt.

Wer möchte, kann sich unterwegs YouTube-Videos mit dem eingebauten Client ansehen oder Musik hören. Leider bietet das G1 keinen Klinkenstecker für handelsübliche Ohrhörer. Daher bleibt den Nutzern nur ein Adapter oder aber das mitgelieferte microUSB-Headset. Leider kann die Telefonie nicht wirklich überzeugen. Gesprächspartner klingen dumpf, die Freisprechoption blechern. Darüber tröstet auch die kinderleichte Kontaktverwaltung nicht hinweg.


Mehr Videos zu Android haben die Entwickler auf YouTube zusammengestellt


Fazit: Frischer Wind - aber nichts für Geschäftsleute

Es ist kein Leichtgewicht, es ist nicht sexy. Doch unter der Haube überzeugt das G1 fast auf ganzer Linie. Geschäftsleute dürfte die enge Vermaschung mit Google nicht freuen. Auch, dass Microsoft Exchange (noch) nicht unterstützt wird, spricht nicht unbedingt für das G1 als Geschäftshandy. Im Großen und Ganzen ist den Entwicklern aber ein wirklich großer Wurf gelungen. Die Ladezeiten sind top, die Internet-Funktionen erste Sahne, alles wirkt stimmig. Nur bei der Telefonie und beim Akku hätte man ein wenig mehr erwarten können. Dies werden Internet-Junkies - die Zielgruppe des G1 - dem Gerät aber verzeihen.

Name: Google G1 (auch HTC "Dream")
Hersteller: High Tech Computer (HTC)
Internet: www.htc.com
Preis: 350 bis 450 Euro
Technische Daten
Abmessungen: 117,7 mm x 55,7 mm x 17,1 mm
Gewicht: 158 Gramm
Display: 3,2-Zoll TFT-LCD-Touchscreen-Display mit HVGA-Auflösung (320 x 480 Pixel)
Prozessor: Qualcomm MSM7201A 528 MHz
Speicher: 256 MB ROM, 192 MB DDRAM
Betriebssystem: Android
Navigationssoftware: Google Maps
Besonderheiten: AGPS/GPS-Chip integriert, 3,2-Megapixel-Kamera, WLAN, UMTS, EDGE, HSPDA/HSUPA, Bluetooth 2.0, G-Sensor, vollwertige QWERTZ-Tastatur, Push-Mail über Google Mail
Lieferumfang: Ladegerät, Stereo-Headset, Tasche, Datenkabel, Aufkleber,
Anschlüsse: Mini-USB
Pro & Contra
solider Klappmechanismus
eingängige Bedienung
hervorragender Browser
scharfes Display
Konnektivität (UMTS, HSDPA etc.)
vollwertige QWERTZ-Tastatur
GPS-Modul
G-Sensor
Messaging-Funktionen
schwacher Akku
groß und schwer
kein Kamera-Blitz
fehlender Klinkenstecker
Videoaufnahmen nicht möglich
Bindung an Google
Bewertung:
Display (20%): sehr gut
Ausstattung (20%): gut
Akkulaufzeit (30%): ausreichend
Bedienung (30%): sehr gut
Preis-Leistung: gut
Gesamtnote gut (2,1)
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    Zuletzt kommentiert von portalzine am 12.02.2009 um 16:21 Uhr
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