Im Zuge der
Datenskandale und Pläne zum Ausbau der
Vorratsdatenspeicherung sind viele Nutzer verunsichert, welche persönlichen Daten überhaupt gespeichert und wozu sie verwendet werden. Auch Suchmaschinen speichern Informationen wie die IP-Adresse und die gestarteten Anfragen. Der Anbieter
Ixquick wirbt hingegen mit dem Schutz der Privatsphäre und geht nun noch einen Schritt weiter.
Keine IP-Adressen-Speicherung
Während die IP-Adresse der Nutzer bislang 48 Stunden lang gespeichert wurde, verzichtet Ixquick ab sofort komplett darauf. Zusätzlich wird die Surf-Session über eine https-Verbindung abgesichert. In den nächsten Monaten plant das niederländische Unternehmen außerdem, einen Proxy-Service einzurichten, der anonyme Suchanfragen ermöglichen soll. Die Metasuchmaschine erfasst nach eigenen Angaben nur "die Weiterleitungsdaten sowie die Art des Browsers und der Plattform", Datum und Zeit des Besuchs. Die Suchbegriffe werden ebenfalls gesammelt.
Auch die großen Suchmaschinen haben die Zeiträume für die Speicherung von Nutzerdaten verkürzt.
Yahoo anonymisiert diese jetzt nach 90 Tagen,
Google nach neun Monaten. Zuvor behielt der Suchmaschinenriese die Daten ganze 18 Monate, Forderungen, diese schon nach
sechs Monaten zu löschen, widersprach der Konzern.