Dienstag, 27.01.2009 17:36

Ein Eimer Farbe hält WLAN-Hacker fern

aus dem Bereich Sonstiges
Ein WLAN-Router findet sich mittlerweile in vielen Haushalten. Es ist bequem in der ganzen Wohnung per WLAN ins Internet zu gehen. Doch wer Wert auf gesicherte Datenverbindungen legt, die nicht vom Nachbarn gehackt werden kann, muss eine WLAN-Datenverschlüsselung benutzen. Mögliche WLAN-Verschlüsselungsmethoden sind etwa das veraltete WEP sowie WPA und WPA2.

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Schutz gegen WLAN-Strahlung

Das ein geeigneter Schutz des eigenen Heimnetzwerkes gegen Angriffe von außen auch auf andere Weise erfolgen kann, hat nun ein Forscherteam der Universität Tokio bewiesen. Nach einem Bericht des Technikmagazins "New Scientist" haben die Wissenschaftler eine spezielle Farbe entwickelt, die WLAN-Strahlung absorbieren kann. Vor solcher Strahlung müssen etwa auch hochempfindliche Apparaturen in Krankenhäusern geschützt werden.

Die Farbe enthält eine besondere Eisen-Alumninium-Verbindung, die besser vor elektromagnetischer Strahlung schütze als andere aktuell erhältliche Schutzmechanismen. Nachdem eine Wand mit der Farbe gestrichen worden ist, wird dort ein elektromagnetisches Feld erzeugt, dass laut Forschern die Strahlung von WiFi-Geräten neutralisiert. So könnten WLAN-Strahlen nicht mehr nach außen dringen und auch von außen könne nicht mehr auf das WLAN-Netzwerk zugegriffen werden.

Ein Kilo Farbe für rund zehn Euro

Je höher die von WiFi-Geräten genutzte Frequenz ist, desto schwieriger ist eine entsprechende Abschirmung. Der bisherige Standardschutz gegen elektromagnetische Wellen reicht nur bis zu einer Frequenz von 48 Gigahertz (Ghz), moderne Geräte senden aber mit einer Frequenz von über 100 Ghz. Der in Tokio neu entdeckte Strahlenschutz kann bis zu einer Frequenz von 182 Ghz schützen, rund viermal höher als bislang.

Die Entwicklung der Farbe ist noch nicht vollkommen beendet. Daher wurden auch noch keine Angaben gemacht, wann und wo die Farbe erhältlich sein wird. Die Farbe werde aber nach bisherigem Stand relativ günstig angeboten. Der Kilopreis für ein Testmuster liegt bei etwa zehn Euro.
Jörg Schamberg
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 Und Mimo kann man dann vergessen (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Sankhase am 28.01.2009 um 15:07 Uhr
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