Montag, 26.01.2009 08:13

Test: Sonys federleichtes "Anti-Netbook" Vaio P

aus dem Bereich Computer
Der Hardware-Bauplan umfasst einen Intel Atom Prozessor Z520 mit 1,33 Gigahertz (GHz), der dem Chipriesen zufolge nur eine TDP (Thermal Design Power) von 2,5 Watt verursacht. Verglichen mit dem stärkeren N270, der in den Konkurrenz-Minis werkelt, muss man Abstriche bei der Leistung hinnehmen: Der N270 mit 1,6 GHz im Acer Aspire One komprimierte 96 JPG-Fotos (235 Megabyte) mit dem Programm 7-Zip in einer Minute und zwei Sekunden. Der Z520 hielt sich rund 50 Prozent länger mit der Aufgabe auf. Ansonsten sind 60 Gigabyte (GB) Festplattenspeicher und zwei GB RAM eingebaut, auf den auch die Grafiklösung mit zugreift. Hier handelt es sich – passend zur CPU – um Intels GMA 500, der ebenfalls etwas schwächer ist als die übliche Netbook-Kost.

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Zugriff ohne System-Boot

Beim Booten vergehen etwa eine Minute und 45 Sekunden bis der Desktop ansprechbar ist. Wer es eilig hat, kann über die XrossMediaBar (XMB), die schon von der Playstation und der PSP bekannt ist, auch ohne System-Boot Videos und Musikdateien abspielen. Dieser Instant Mode steht innerhalb von rund 20 Sekunden bereit und ermöglicht auch das Surfen im Internet, Chatten per Instant Messenger sowie VoIP über Skype.

Technische Daten

Das acht Zoll kleine, glänzende Display mit 1.600x768 Bildpunkten wird von LEDs beleuchtet und integriert an der Seite eine VGA-Webcam. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Auflösung werden die einzelnen Symbole und auch Texte natürlich sehr klein dargestellt. Falls die Augen dies auf die Dauer nicht bewältigen wollen, hat Sony eine Lupenfunktion auf die Fn-Tasten gelegt. Zum Lesen von längeren Texten ist die Vergrößerung anzuraten.

sony-vaio-p-3-kl.JPG
Das Vaio P ist kaum größer als ein
Briefumschlag. Bild: onlinekosten.de
Zum Vergrößern anklicken.
Eine Sondertaste unten rechts kann außerdem zwei Anwendungen nebeneinander anzeigen. Die Farbwiedergabe des Bildschirms ist kräftig, die horizontalen Blickwinkel sind aber etwas klein. Beim Abspielen von Videos traten im Test kleinere Grafikfehler auf, was aber auch am Vorseriengerät liegen kann. Für Clips in High Definition ist die Hardware jedenfalls nicht stark genug. Für die Soundausgabe empfiehlt sich ein Kopfhörer: Die Lautsprecher klingen erwartungsgemäß schwach.

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