Mittwoch, 21.01.2009 11:11

T-Mobile-Chef verteidigt Preise für das Google-Handy

aus dem Bereich Mobilfunk
Der Mobilfunk-Anbieter T-Mobile spürt nach den Worten seines Chefs Hamid Akhavan bisher keine Auswirkungen der Wirtschaftskrise. "Keiner kann die Zukunft voraussehen und wir wissen nicht, wie die Nutzer im Jahr 2009 ihre Telekom-Ausgaben an die aktuelle wirtschaftliche Lage anpassen werden", räumte Akhavan zugleich im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa ein. Bisher habe es aber bei der Nutzung der Dienste und auch bei den Neukunden keinen negativen Trend gegeben, betonte der Chef der Telekom-Tochter. "Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir dem Sturm standhalten können."

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Preise angemessen?

Wie von onlinekosten.de bereits berichtet, startet T-Mobile in Deutschland am 2. Februar ein weiteres Angebot für die mobile Internet-Nutzung mit dem ersten Google-Handy G1. Das Telefon, das Dienste des Suchmaschinen-Marktführers Google in den Vordergrund stellt, wird mit einem Zweijahresvertrag bereits ab einem Euro angeboten - dann werden allerdings spürbare monatliche Gebühren fällig.

Akhavan verteidigte das Preisniveau: "Die Infrastruktur für mobile Datendienste ist teuer." T-Mobile habe die Preise bereits deutlich gesenkt und müsse zugleich viel in die Netze investieren, um den Kunden eine angemessene Qualität bieten zu können. Außerdem seien die Angebote für das G1 mit Pauschaltarifen ab 44,95 Euro im Monat eigentlich günstig. "Das ist wie einmal Ausgehen. Für den Preis von einem Abendessen und Kinokarten bekommt man aber einen Monat lang das ganze Internet."

Boom des mobilen Internet

Das mobile Internet werde zu einem festen Bestandteil des Alltags werden, zeigte sich der Amerikaner Akhavan überzeugt. "Vor zehn Jahren haben mich die Leute gefragt: Wer braucht schon diese Handys? Heute kann keiner mehr ohne sie auskommen, ohne dramatisch an Lebensqualität zu verlieren." Ähnlich werde es mit dem mobilen Internet sein. "Wer unterwegs keinen Breitbandzugang hat, wird viel weniger vom Leben haben."
Hayo Lücke / dpa
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