Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands
Bitkom unter 1.001 Deutschen hat ergeben, dass rund zwei Drittel der Bundesbürger für dieses Jahr den Kauf von Elektronikprodukten für zu Hause planen.
Computer-Zubehör an der Spitze
Ein Viertel der Befragten will Computer-Produkte wie
Speicherkarten, PC-Mäuse, Drucker oder Webcams anschaffen oder verschenken. Auf Platz zwei folgen
Mobiltelefone, die 19 Prozent aller Deutschen in nächster Zeit kaufen wollen. Flachbildfernseher stehen an dritter Stelle mit 18 Prozent. "Die Kunden gehen trotz der Wirtschaftskrise mit konkreten Kaufabsichten ins neue Jahr", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Je 17 Prozent aller Deutschen wollen Computer und
Spiele-Software anschaffen. Es folgen Digitalkameras (16 Prozent),
MP3-Player (12 Prozent) und neue
Internetanschlüsse (10 Prozent).
Laut Umfrage sind es vor allem junge Leute, die im laufenden Jahr Elektronikprodukte kaufen wollen. 90 Prozent der 14- bis 29-Jährigen planen eine oder mehrere Anschaffungen. Bei ihnen stehen Handys und Computer-Zubehör mit je 38 Prozent an der Spitze der Hitliste, gefolgt von Spiele-Software (30 Prozent). Die älteren Semester sind bei der Anschaffung von Hightech dagegen zurückhaltender. Nur 37 Prozent der Befragten ab 60 Jahre sind sich sicher, dass sie neue Hightech-Produkte anschaffen wollen. Bei den Senioren stehen vor allem Flachbildfernseher hoch im Kurs, gefolgt von Computer-Zubehör und Digitalkameras.
Technische Neuerungen und günstige Preise
Angetrieben wird der Absatz von technischen Neuerungen und von der günstigen Preisentwicklung. "Die Verbraucher profitieren bei Technikprodukten von sinkenden Preisen bei gleichzeitig steigender Leistung", sagte Scheer. So sind zum Jahresende 2008 die Preise für
Notebooks um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Fernseher verbilligten sich ebenfalls um 23 Prozent und DVD-Rekorder um rund 10 Prozent. Aktuell läuft der sogenannte Winterschlussverkauf an, bei dem die Kunden zusätzlich mit vielen Angeboten rechnen können.