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Der US-Suchmaschinenbetreiber hat sich jedenfalls einiges vorgenommen, um gegen Konkurrenz-Browser wie Internet Explorer oder Mozilla Firefox bestehen zu können. So hat Google vor allem die Bedienoberfläche von Chrome weiter verbessert und mit vielen Neuerungen versehen. Neu ist beispielsweise die Möglichkeit, Textfelder in Formularen per Autovervollständigung auszufüllen. Auch die Verwendung von verschiedenen Browser-Profilen mit eigenen Bookmarks und Einstellungen wie Cookies und Verlauf ist nun möglich. So lässt sich beispielsweise jedes Browser-Fenster mit einem eigenen Profil starten.
Zoom-Funktion für komplette Webseiten
Als weitere Neuerungen kommen in Chrome 2.0 neben einer überarbeiteten Version der hauseigenen JavaScript-Engine V8 auch eine neue Ausgabe der WebKit-Rendering-Engine zum Einsatz. Zudem können sich Nutzer künftig ganze Webseiten - einschließlich der Bilder - vergrößern lassen. Interessierte, die sich selbst ein Überblick von den Möglichkeiten und Funktionen der Vorabversion verschaffen möchten, müssen - soweit nicht schon vorhanden - über eine Chrome-Installation verfügen und zudem Mitglied im Develeoper Preview Channel sein. Eine separate Testversion zum Download gibt es derzeit noch nicht.
Mac- und Linux-Versionen in den Startlöchern
Unterdessen hat Google angekündigt, Chrome-Versionen auch für Mac und Linux bis zur Jahreshälfte veröffentlichen zu wollen. Die Browser seien bereits jetzt schon in der Lage, Websites darzustellen, heißt es in einem Interview des Branchendienstes "C-Net" mit dem Chrome-Produktmanager Brian Rakows: "Doch in Sachen Nutzerfreundlichkeit befinden sie sich noch auf sehr einfachem Niveau - viel Zeit haben wir noch nicht in die Entwicklung von Features gesteckt. Wir arbeiten daran, das Programm stabiler zu machen und Architektur richtig hinzubekommen."


