Donnerstag, 08.01.2009 10:12

CES: Schicker UMTS-Mini-Laptop von Sony

aus dem Bereich Computer
Auf dem Markt tummeln sich jede Menge Mini-Notebooks, von den Herstellern Apple und Sony war bislang jedoch keins dabei. Während Apple auch auf der diesjährigen Macworld Expo noch keinen Rechenzwerg vorgestellt hat, ist Sony auf den Geschmack gekommen. Auf der CES in Las Vegas zeigt der japanische Konzern seinen ersten Mini-Rechner: den Vaio P.

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Klein, aber oho

Den Takt gibt ein Intel Atom Prozessor Z520 mit 1,33 Gigahertz an, als "Netbook" bezeichnet Sony den nur 640 Gramm leichten Rechner aber nicht. Mit den Maßen von 120x245x19,8 Millimetern passt er in die Jackentasche und ist deutlich kompakter als andere Mini-Laptops. Trotzdem kann der Nutzer auf eine voll ausgestattete Tastatur und 60 Gigabyte (GB) Speicherplatz zurückgreifen. Neben zwei GB Arbeitsspeicher und Bluetooth, sind noch eine Webcam sowie WLAN 802.11 a/b/g/n und ein UMTS/HSDPA-Modem zum Surfen im Internet integriert, GPS zur Navigation ist ebenfalls an Bord.

Videos ohne Verzögerung

Das Display ist acht Zoll groß und löst mit 1.600x768 Bildpunkten auf. So sollen auch zwei Anwendungen nebeneinander angezeigt werden können, zwischen denen man über einen speziellen Button wechseln kann. Für die Multimedia-Steuerung hat Sony auf die XrossMediaBar (XMB) gesetzt, die schon von der Playstation und der PSP bekannt ist. Videos können auch ohne hochzufahren abgespielt werden. Als Betriebssystem ist Windows Vista installiert – die meisten Netbooks laufen mit Windows XP oder Linux.

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Kleiner Rechner mit guter Ausstattung.
Bild: Sony

Außen glänzt das Vaio P wahlweise in Ebony Black, Ivory White, Volcano Red oder Forest Green, farblich abgestimmte Taschen und Mäuse sind ebenfalls erhältlich. Das Vaio P kommt im Februar und ist deutlich teurer als ein durchschnittliches Netbook: 999 Euro werden fällig.

Neuer MP3-Player

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MP3-Player im Ohrhörer. Bild: Sony
Darüber hinaus hat der Hersteller noch seine MP3-Player-Palette aufgestockt. Die neue Walkman W-Serie ist kabellos und erinnert an ein Headset: Die Funktionen stecken in den beiden Ohrhörern, die in den Farben Pink, Violett, Grün, Schwarz und Weiß zu haben sind. Diese sind mit einem Kabel hinter dem Kopf verbunden, weitere Geräte oder Kabel gibt es nicht. Für die Musiksammlung stehen zwei GB Speicher bereit, an Formaten werden MP3, AAC (ohne DRM), WMA (mit DRM) und Linear PCM unterstützt. Wer keinen Überblick mehr hat, kann mit dem Zappin-Modus durch die Songs blättern und sich ein paar Sekunden aus der Liedmitte vorspielen lassen. Der Walkman W mit einer Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden wechselt im Frühjahr für 79 Euro den Besitzer.
Saskia Brintrup
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 1,33GHz CPU und dann noch VISTA? (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Crusher am 08.01.2009 um 21:56 Uhr
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