Der Boom der
Mini-Notebooks scheint unaufhaltsam zu sein. So wechselten allein im vergangen Jahr weltweit rund zehn Millionen Geräte den Besitzer. Bis 2012 rechnen Branchenkenner sogar damit, bei dem Verkauf der mobilen Computer die 50-Millionen-Grenze zu knacken. Außer Frage steht, dass dies nicht nur für die
Netbook-Hersteller ein durchaus lukratives Geschäft darstellt.
Microsoft kooperiert mit Asus
Auch der Softwaregigant
Microsoft profitiert von der großen Nachfrage, da rund 70 Prozent aller verkauften Netbooks mit dem Betriebssystem Windows XP ausgestattet sind. Auf einer Präsentation anlässlich der
Consumer Electronics Show 2009 in Las Vegas kündigte Dave Fester, Marketingchef der OEM-Division, eine enge Zusammenarbeit mit dem Netbook-Vorreiter Asus an. Man arbeite bereits kräftig daran,
Windows 7 auf den Mini-Notebooks einsetzen zu können. Als kleinen Vorgeschmack zeigte Fester einen
Eee PC mit der installierten Beta-Version des neuen Microsoft-Betriebssystems.
Handelsübliches Netbook-Modell
Laut Fester handelt es sich bei dem Demo-Netbook um ein handelsübliches Modell, ausgestattet mit einem Intel
Atom-Prozessor sowie einem Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Geschwindigkeit sei wirklich beeindruckend, so der Microsoft-Manager. Sogar die Online-Dienste von Windows Live liefen auf dem Eee PC von Asus ohne Probleme.