Dienstag, 06.01.2009 09:16

Razzia: CD-Piraten "enterten" Weihnachtsmarkt

aus dem Bereich Sonstiges
Sie kam, sah und schlug zu: Auf dem Limburger Weihnachtsmarkt startete die Kriminalpolizei eine Piratenrazzia. Und wurde fündig: Raubkopien von rund 14 aktuellen Alben deutscher Interpreten wurden aus dem Verkehr gezogen. Sie lagen in bis zu zwanzig Exemplaren pro Titel vor.

Anzeige
Schaden in Millionenhöhe

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein, so der Bundesverband Musikindustrie. 2008 wurden 27.000 Raubkopien auf CD, CD-Rom und DVD sichergestellt – die Fälscher verursachten in der Musikindustrie über eine halbe Milliarde Euro Schaden in den letzen drei Jahren. "Unter den Umsatzverlusten leiden nicht nur Künstler und Hersteller, sondern auch der Handel", heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Dort gingen bereits massiv Arbeitsplätze verloren.

Für 2009 rechnet die deutsche Musikindustrie erneut mit einem Umsatzrückgang. Ein Trost: Dank wachsendem Online-Markt sei kein schwerer Einbruch zu erwarten, denn hier rechnet der Verband Medienberichten zufolge für das vergangene Jahr mit einem Wachstum von 30 bis 40 Prozent. Auch die Erlöse aus Lizenzen, Konzerten und Merchandising sind gestiegen und helfen, die Verluste im schwächelnden CD-Sektor wettzumachen.

Der ständige Kampf gegen Raubkopierer geht unterdessen in eine neue Runde. Da insbesondere mit Online-Razzien ein Image-Verlust einherging und man die Täter zwar ermitteln, aber nicht unbedingt bestrafen kann, hat man in den USA bereits die Strategie gewechselt und die Klagewelle gestoppt.

Provider sollen schwarze Schafe ermahnen

Neue Hoffnungen liegen jetzt auf der verstärkten Zusammenarbeit mit den Providern: Sie sollen ihre Kunden verwarnen, wenn sie unter Piratenflagge im Web-Meer segeln. Kehren sie nicht auf den Pfad der Tugend um, soll die Dienstleister notfalls deren Zugang zum Internet kappen.

Der deutsche Bundesverband begrüßt diese Vorgehensweise und betont auf seiner Webseite, Umfragen in Frankreich und England hätten gezeigt, das 70 bis 90 Prozent der Internetnutzer bei einem ersten oder zweiten Warnhinweis ihr illegales Handeln einstellen.
Dorothee Monreal
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Provider sollen schwarze Schafe ermahnen (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Knight Rider am 06.01.2009 um 19:59 Uhr
 Suche

Mobilfunk Provider
Neben den vier großen Netzbetreibern gibt es zahlreiche Mobilfunk Discounter Angebote - auch Billigmarken der Provider wie beispielsweise Simyo von E-Plus. Den Überblick zu behalten wird immer schwerer.
Dafür haben einige der Anbieter zusätzlich günstige Handys ohne Vertrag, vom Klapphandy bis hin zum Touchscreen Handy, im Angebot.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
DSL 16000
DSL Turbo und ganz oben dabei im DSL Speed Test:
Mit DSL 16000 durchs Internet und alle Vorzüge wie Internettelefonie und Internet TV genießen.
Alle Anbieter von DSL und dem schnellen VDSL in der Übersicht.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs