Donnerstag, 15.01.2009 10:01

UMTS-Notebook: Toshiba Portégé A600 im Test

aus dem Bereich Computer
Zwischen den mindestens 15,4 Zoll großen Notebooks und den kleinen, aber eher leistungsschwachen Netbooks gibt es noch etwas: die Subnotebooks. Toshiba hat als neues Modell das Portégé A600 im Angebot, das anspruchsvollere Geschäftsleute ansprechen soll. Klar, dass hier auf ein schickes Design und natürlich auf gute kommunikative Fähigkeiten geachtet wurde. Wichtig wäre auch eine lange Akkulaufzeit – kann das schlanke Gerät im Alltag überzeugen? Die Redaktion von onlinekosten.de hat dies nachgeprüft.

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Inhalt:

1. Design und Akkulauzeit
2. Grafik, Display und Log-In
3. Internetzugang und Fazit

Kleiner Silberling

Die Portégé A600-Serie wiegt mit 1,46 Kilogramm nur 2,5 Tafeln Schokolade mehr als ein aktuelles Netbook, liefert aber ein größeres Display: Mit dem 12,1-Zoll-Bildschirm lässt sich ein Arbeitstag doch komfortabler gestalten als mit einem maximal zehn Zoll großem Exemplar. Das Design ist Business-like schlicht, aber schön. Toshiba serviert ein silberfarbenes Gehäuse mit ebenfalls silberner Innenausstattung. Die Oberfläche ist matt, so dass sich keine Fingerabdrücke einschleichen. Umso anfälliger für Spuren sind die glänzenden Klicktasten im Spiegel-Look unter dem Touchpad.

Als Betriebssystem ist Windows Vista Business vorinstalliert. Für Nutzer, die sich damit nicht anfreunden können, liegt außerdem Windows XP Professional bei. Ansonsten gehören noch eine Kurzanleitung, ein Handbuch, eine Erläuterung zum 3G-Modul und ein Putztuch zum Lieferumfang.

Mobil dank geringem Verbrauch

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Das Notebook präsentiert sich innen und außen schlicht-schön. Bilder: Toshiba

Wer mit seinem Notebook häufig unterwegs arbeiten möchte, kann wenig mit einem Gerät mit einer schlechten Akkulaufzeit anfangen. Toshiba verspricht aufgrund des stromsparenden Prozessors eine Laufzeit von bis zu 7,5 Stunden: Für den Antrieb sorgt in der Konfiguration A600-122 ein Intel Core 2 Duo SU9300 mit 1,2 Gigahertz (GHz) und einer Leistungsaufnahme von zehn Watt. Im Test mit der Software Battery Eater konnte der handliche Rechner etwa zwei Stunden und 45 Minuten unter Volllast betrieben werden, bis eine erneute Ladung fällig wurde. Als längste Laufzeit wurden sechs Stunden ermittelt, wobei der WLAN-Empfang abgeschaltet, das Display aber die gesamte Zeit über eingeschaltet war.

Verglichen mit dem Intel Atom Prozessor rechnet der SU9300 etwa doppelt so schnell, ist aber rund 50 Prozent langsamer als der Desktop-Prozessor AMD Athlon X2 5000+ mit 2,6 GHz. Die Werte beruhen auf einer Messung, in der 96 JPG-Fotos (235 Megabyte) mit dem Programm 7-Zip komprimiert wurden.
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